ACHTUNG: St 2270, Hergolshausen – Bergrheinfeld Deckenerneuerung mit Umbau der Einmündung Kreisstraße SW 22 in Rich-tung Garstadt im Vollausbau
HERGOLSHAUSEN – Zur Verbesserung des baulichen Zustands, der Verkehrssicherheit und der Verkehrsqualität erneuert das Staatliche Bauamt Schweinfurt im Zeitraum vom 4. August bis 17. Oktober 2025 die Fahrbahndecke der Staatsstraße 2447 zwischen Hergolshausen und dem Kreisverkehr südlich von Bergrheinfeld (Knoten St 2447/St 2270). Die Sanierungsstrecke umfasst rund vier Kilometer.
In diesem Zusammenhang wird auch der Einmündungsbereich der Kreisstraße SW 22 in Richtung Garstadt auf etwa 500 Metern im Vollausbau angepasst und den aktuellen Richtlinien entsprechend neu gestaltet. Der Abschnitt war zuvor als Unfallhäufungslinie aufgefallen, weshalb eine Analyse durchgeführt wurde. Diese offenbarte neben einer unzureichenden Querneigung im Kurvenbereich auch zahlreiche Schäden wie Netzrisse, Verdrückungen und Fahrbahnunebenheiten. Die nun geplanten Maßnahmen sollen diese Mängel beseitigen.
Die finanziellen Mittel wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr bewilligt, die Umsetzung übernimmt die Firma Stolz aus Hammelburg.
Während der Bauzeit wird für landwirtschaftliche Fahrzeuge eine temporäre Querungsmöglichkeit über die St 2270 eingerichtet. Diese Verbindung, in Verlängerung der Brunnholzstraße/Rödergrund, ist abhängig vom Baufortschritt zeitweise nutzbar.
Die überörtliche Umleitung erfolgt in beiden Richtungen über Ettleben, Werneck und Waigolshausen nach Hergolshausen (via SW 16) beziehungsweise nach Theilheim (via SW 15). Die Ortschaft Garstadt ist während der gesamten Maßnahme ausschließlich von Süden über die SW 22 erreichbar.
Im Zuge einer zeitgleich laufenden Straßenbaumaßnahme des Staatlichen Bauamtes Würzburg auf der Kreisstraße WÜ 57 zwischen Obereisenheim und Wipfeld erfolgt die dortige Umleitung nicht über Garstadt, sondern über Schwanfeld, Theilheim, Waigolshausen, Werneck und Ettleben.
Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro brutto. Der Freistaat Bayern übernimmt den Großteil, der Landkreis Schweinfurt beteiligt sich an den Kosten für den Umbau der Einmündung.
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