26. Oldtimerrallye Franken Classic: Internationales Flair und Vorkriegsschätze in Bad Kissingen
BAD KISSINGEN, LKR. BAD KISSINGEN – Vom 22. bis 24. Mai 2026 verwandelt sich das UNESCO-Weltkulturerbe Bad Kissingen zum 26. Mal in das Zentrum der historischen Automobilkultur. Rund 150 Teams gehen bei der Franken Classic an den Start, um sich auf landschaftlich reizvollen Nebenstrecken sportlich zu messen.
Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr bereits vor Nennungsschluss vollständig ausgebucht. Besonders beeindruckend ist die hohe Zahl an Vorkriegsfahrzeugen: Über 30 historische Automobile nehmen teil, wobei ein Bentley aus dem Jahr 1922 das älteste gemeldete Fahrzeug stellt. Neben der internationalen Besetzung zeigt sich ein deutlicher Trend zu einem jüngeren Publikum und einem wachsenden Anteil an Frauen in den Cockpits.
Das Programm und die Route 2026
Die Rallye folgt einem bewährten Konzept, das sportliche Herausforderung mit gesellschaftlichem Rahmenprogramm verbindet:
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Freitag, 22. Mai: Eintreffen der Teams und ein rund 80 km langer „Prolog“ als Warm-up rund um Bad Kissingen.
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Samstag, 23. Mai: Die erste große Etappe führt über die Rhön bis nach Fulda (Mittagspause auf der Pauluspromenade) und über Ostheim, Mellrichstadt, Sulzfeld sowie Stadtlauringen zurück zum Ausgangspunkt.
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Sonntag, 24. Mai: Die Route berührt den Spessart mit Stationen in Gemünden und Karlstadt. Nach der Mittagspause in Veitshöchheim führt der Weg über Unterpleichfeld, Wipfeld, Fuchsstadt und Langendorf zurück nach Bad Kissingen.
Sportlicher Anspruch vor historischer Kulisse
Insgesamt legen die Teams etwa 500 Kilometer zurück. Dabei müssen 15 Wertungsprüfungen und rund 60 Lichtschrankenmessungen absolviert werden. Während die Fahrer – besonders der älteren Modelle – körperlich gefordert sind, liegt die Verantwortung der Copiloten in der präzisen Navigation mittels Bordbuch und der Überwachung der Zeitvorgaben.
Den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildet am Pfingstsonntag ein feierliches Gala-Diner mit Siegerehrung im historischen Regentenbau. Fahrtleiter Karlheinz Schott betont, dass die Begrenzung auf 150 Fahrzeuge notwendig ist, um den hohen Qualitätsstandard und den zeitlichen Ablauf des Defilees, das allein zweiieinhalb Stunden dauert, zu gewährleisten.
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