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Drei besondere Mitarbeiter, drei treue Seelen im Autohaus Vossiek

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SCHWEINFURT – „Besondere Mitarbeiter“ seien sie, „ganz treue Seelen“, lobte Stefan Bauer drei ganz außergewöhnliche Angestellte des Autohauses Vossiek, der der Inhaber und Geschäftsführer nun für eine langjährige, insgesamt 129-jährige (!) Tätigkeit auszeichnen durfte.

Seit Anfang März befindet sich Erich Krammer im Ruhestand. Nach zuletzt einer Altersteilzeit-Ruhephase und insgesamt fast 49 Jahren im Unternehmen. Als Kfz-Mechaniker fing er mit 14 Jahren an, arbeitete dann im Kundendienst und in der Werktstatt, machte 1980 seinen Meister. Krammer erlebte noch Zeiten, „als weniger Druck war wie jetzt. Früher ging es noch lockerer zu“, sagt er, verweist aber auf einen damals trotzdem größeren Durchlauf, als beispielsweise bei einem Käfer alle 2500 Kilometer ein Ölwechsel nötig war. Undenkbar heute, wie auch ein Kundendienst alle 5000 Kilometer. Oder alleine fünf bis sechs Mitarbeiter, die heute von der EDV ersetzt werden.

Um die 50 Lehrlinge arbeiteten damals gleichzeitig im Autohaus. Heute sind es zwar auch 25 von insgeamt 95 Mitarbeitern. Damals, erinnert sich Erich Krammer, schaute sich der Werkstattleiter am ersten Tag die Neuen an und machte die kräftigsten von ihnen nach nur einem Blick zu Lkw-Monteuren. Unter Krammers Vorgänger lernte auch Stefan Bauer, der 1982 das Unternehmen betrat. „Die zwei Azubis von 1975 sind hoffentlich noch länger bei uns“, denkt Bauer mit Blick auf Maria Kram und Dieter Kraus. Beide kamen binnen 14 Tagen Mitte der 70er Jahre fast zusammen zum Autohaus. Und eher zufällig landeten sie dort im kaufmännischen Bereich.

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Ein anderes Autohaus meldete zu diesem Zeitpunkt Insolvenz an. Die Bewerbung von Kraus wurde zunächst abgelehnt. Dann aber musste ein anderer Mitarbeiter zur Bundeswehr. Im Ersatzteillager, bei der Rechnungslegung und Gewährleistung arbeitete und arbeitet er die Jahre über, auch mal längere Zeit in der Filiale in Werneck. Kram wurde ebenfalls zum Bürokaufmann ausgebildet (damals gab es nur den Männerberuf, sie profitierte trotzdem von der Schwangerschaft einer Kollegin, wordurch die Stelle frei wurde), sie fand sich dann schnell in der Disposition zurecht, bestellte Autos beim Hersteller, wickelte den Kauf ab und ist seit 2003 Verkaufsleiterin. „Weitere 40 Jahre kann ich nicht versprechen“, lachte Dieter Kraus beim Hinweis des Chefs, er möge noch eine Weile als Mitarbeiter bleiben.

„So eine Treue zu einem Autohaus finde ich einfach toll. Das macht uns stolz“, lobte Stefan Bauer, der auch noch einen schönen Vergleich zwischen den Anfängen und dem Jetzt wusste: „Heute hat ein jeder Mensch mehr Elektronik in der Hosentasche als damals im Auto!“

Unser Bild zeigt von links: Andreas Schraut (Abteilung Ersatzteile, Dienstleistungen), die Jubilare Dieter Kraus, Maria Kram, Erich Krammer, Geschäftsführer Stefan Bauer und Jochen Schmitt (Personal).



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