Stadtbussystem Schweinfurt: Gespräche zwischen Stadtwerken und Bürgerinitiative
SCHWEINFURT – Die Zukunft des Schweinfurter Stadtbussystems nimmt konkrete Formen an: In einem intensiven, dreistündigen Arbeitstreffen haben sich am 8. Januar Vertreter der Stadtverwaltung unter Leitung von Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Experten der Stadtwerke sowie die Initiatoren des Bürgerbegehrens zusammengesetzt. Unterstützt durch den externen Nahverkehrsplaner Mathias Schmechtig aus Kassel, verliefen die Gespräche in einer sehr konstruktiven Atmosphäre. In zahlreichen zentralen Punkten konnten bereits weitreichende Übereinstimmungen erzielt werden, die als solide Basis für ein modifiziertes und verbessertes Liniennetz dienen sollen.
Das Ziel der Verhandlungen ist es, im Sinne des Bürgerbegehrens den maximalen Nutzen für die Buskunden in der Stadt zu erreichen. Die Beteiligten prüfen derzeit, ob die angestrebten Verbesserungen durch verbindliche Vereinbarungen effektiver und schneller umgesetzt werden können als durch den formalen Weg eines Bürgerentscheids. „Wenn wir diesem Ziel auf dem Wege von Verhandlungen näher kommen, kann die Absage des Bürgerentscheids die sinnvollere Lösung sein“, erklärten die beiden Initiatoren des Begehrens, Frank Bender und Sinan Bach.
In der kommenden Woche steht bereits das vorerst letzte Arbeitstreffen auf der Agenda, bei dem konkrete Festlegungen für das weitere Vorgehen getroffen werden sollen. Unmittelbar nach diesem Termin werden die Initiatoren final darüber entscheiden, ob sie den Antrag auf Durchführung des Bürgerentscheids zurückziehen. Sollte es zu einer Einigung kommen, stünde der Weg frei für eine zügige Modernisierung des Schweinfurter Nahverkehrs, die auf einem breiten Konsens zwischen Bürgerschaft, Politik und Verkehrsbetrieben basiert.
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