Solidaritätsbesuch in der Ukraine: Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig in Lviv und Lutsk
WÜRZBURG – Seine erste Auslandsreise als amtierender Oberbürgermeister führte Martin Heilig in der vergangenen Woche ganz bewusst in die Ukraine. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Sandra Vorlová und einer städtischen Delegation besuchte er die Partnerstadt Lviv sowie die Freundschaftsstadt Lutsk, um die Solidarität Würzburgs zu bekräftigen und künftige Hilfsprojekte voranzutreiben.
Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs stand der Besuch im Zeichen tiefer emotionaler Begegnungen und konkreter Aufbauarbeit. In Lviv besichtigte die Delegation unter anderem das zentrale Kooperationsprojekt, die Rehaklinik „Unbroken“, sowie ein Psychotherapiezentrum für Kriegsbetroffene. Neben dem Gedenken an die Gefallenen auf dem Friedhof tauschten sich die Vertreter beider Städte auch über Infrastrukturprojekte wie den geplanten Bau einer neuen Straßenbahnlinie aus.
In der Freundschaftsstadt Lutsk, die aufgrund ihrer Lage an der Via Regia als wichtiger regionaler Marktplatz gilt, lag der Fokus auf der weiteren Verzahnung der Stadtverwaltungen und logistischer Unterstützung aus Deutschland. Oberbürgermeister Heilig zeigte sich tief beeindruckt von der Stärke und dem Zusammenhalt der Menschen vor Ort, die trotz der ständigen Bedrohung ihren Alltag gestalten.
„Wir werden weiter an eurer Seite sein“, hielt Heilig im Goldenen Buch der Stadt Lviv fest. Er betonte, dass die Unterstützung aus Würzburg – sowohl durch offizielle Projekte als auch durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger – einen wichtigen Beitrag dazu leiste, die Moral in den ukrainischen Städten aufrechtzuerhalten. Ziel bleibe die Hoffnung auf künftige Besuche in Zeiten eines dauerhaften Friedens.
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