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Alarmplan Main: Warnstufe gilt von Kahl bis Bamberg

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UNTERFRANKEN – Die Regierung von Unterfranken hat wegen des niedrigen Abflusses die Warnstufe „Warnung“ nach dem „Alarmplan Main – Gewässerökologie“ für den gesamten unterfränkischen Main ausgelöst. Die Warnstufe gilt für beide Meldebereiche von der Landesgrenze zu Hessen bei Kahl am Main bis Bamberg.

Im Bereich Trunstadt liegt der Abfluss derzeit bei 26,2 Kubikmetern pro Sekunde im Drei-Tages-Mittel. Damit wurde die Schwelle für die Warnstufe von 27,5 Kubikmetern pro Sekunde unterschritten.

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Die Wassertemperatur und der Sauerstoffgehalt des Mains werden derzeit als unkritisch bis gut bewertet. Der niedrige Abfluss stellt jedoch eine Belastung für die Lebewesen im Gewässer dar.

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Im Laufe des Tages soll die Überleitung von Wasser aus dem Main-Donau-Kanal-System weiter gedrosselt werden. Grund dafür ist, dass auch im Donauraum kein zusätzliches Wasser mehr zur Verfügung steht. Nach Einschätzung der Regierung wird der Abfluss im Main daher voraussichtlich weiter zurückgehen, bis im Einzugsgebiet wieder ausreichend Niederschlag fällt.

Für die kommenden Tage werden lediglich leichte Regenschauer erwartet. Eine nachhaltige Verbesserung der Situation sei dadurch voraussichtlich nicht zu erwarten.

Die Entwicklung wird weiterhin engmaschig beobachtet. Die Regierung bittet alle Nutzer des Mains, die Situation aufmerksam zu verfolgen und mit der Ressource Wasser rücksichtsvoll umzugehen.

Die Kreisverwaltungsbehörden wurden zudem aufgefordert, Direkteinleiter wie Kläranlagen und Industriebetriebe über die aktuelle Situation zu informieren. Sie sollen ihre Betriebsweise entsprechend anpassen, falls sich die Situation am Main weiter verschärft.


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