Patenschaft gelebt: Bundeswehr-Delegation besichtigt Kernkraftwerk Grafenrheinfeld
GRAFENRHEINFELD, LKR. SCHWEINFURT – Im Rahmen der bestehenden Patenschaft zwischen der Gemeinde Grafenrheinfeld und der Bundeswehr besuchte kürzlich eine Delegation der Infanterieschule Hammelburg das ehemalige Kernkraftwerk.
Die Soldatinnen und Soldaten des Bereichs Unterstützung erhielten dabei exklusive Einblicke in eines der größten Rückbauprojekte der Region. Den Auftakt bildete ein Vortrag von Claudia Wahler (PreußenElektra) im Informationszentrum, die die Geschichte des Kraftwerks sowie den aktuellen Stand der Arbeiten erläuterte.
Einblick in den atomaren Rückbau
Unter der fachkundigen Führung von Standortleiter Bernd Kaiser besichtigte die Gruppe, zu der auch die Hauptmänner Matthias Zinn und Tobias Bohn gehörten, die Anlage direkt vor Ort. Kaiser informierte über die komplexen Abläufe der laufenden Rückbauarbeiten und die damit verbundenen technischen Herausforderungen.
Gelebte Verbundenheit
Bürgermeister Christian Keller begleitete den Besuch und betonte die Bedeutung der Kooperation: „Ich habe mich sehr über den Besuch und den Austausch gefreut – solche Begegnungen machen unsere Patenschaft lebendig und wertvoll.“ Für die Gäste aus Hammelburg bot der Termin einen seltenen und beeindruckenden Einblick in die Stilllegung einer atomaren Anlage.
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!















