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Party-Hotspot Mainufer: Würzburg verschärft Kontrollen gegen Lärm und Müll

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WÜRZBURG / SANDERAU – Pünktlich zu den ersten heißen Sommertagen zieht es die Menschen wieder in Scharen an das Würzburger Mainufer und in die städtischen Grünanlagen. Besonders das Sanderauer Mainufer hat sich zum beliebten Treffpunkt für Cliquen und Feiernde entwickelt. Doch der sommerliche Freizeitspaß hat seine Schattenseiten: Bei der Stadtverwaltung häufen sich die Beschwerden über nächtlichen Lärm, Ruhestörungen und zurückgelassenen Müll. Stadt und Polizei ziehen deshalb nun die Zügel an.

Bereits die Auswertungen aus dem Monat Mai haben gezeigt, dass die Besucherzahlen an den Uferpromenaden rasant ansteigen – und mit ihnen die sogenannten „Unordnungsphänomene“. Um ein friedliches Miteinander zu sichern, kündigen der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) und die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt für die kommenden Wochen eine massive Kontroll- und Aufklärungsoffensive an.

Ab 22 Uhr gilt: Musik aus und Nachtruhe einhalten

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Ziel der verstärkten Präsenz vor Ort ist es, das Freizeitverhalten der Feiernden mit dem berechtigten Schutzbedürfnis der Anwohner in Einklang zu bringen. Dabei gelten klare, gesetzliche Spielregeln, die konsequent überwacht werden:

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  • Gesetzliche Nachtruhe: Ab 22:00 Uhr gelten an allen öffentlichen Orten – ausdrücklich auch im Bereich des Sanderweihers – die strengen gesetzlichen Lärmgrenzwerte.

  • Musikverbot: Im besonders sensiblen, vorderen Bereich des Sanderauer Mainufers (von der Höhe der Sonnenstraße bis zum Grillplatz vor der Konrad-Adenauer-Brücke) müssen Musikanlagen und Boxen ab 22:00 Uhr komplett ausgeschaltet werden.

Fokus auf Aufklärung – aber uneinsichtigen Feiernden drohen Bußgelder

Polizei und Ordnungsamt betonen, dass sie in den ersten Wochen vorrangig das Gespräch suchen wollen. Im Fokus steht die Aufklärung über die bestehenden Regeln und der Appell an den gesunden Menschenverstand sowie an gegenseitige Rücksichtnahme.

Wer sich allerdings uneinsichtig zeigt oder erheblich gegen die Auflagen verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen. In diesen Fällen greifen die Einsatzkräfte durch und verhängen an Ort und Stelle Verwarngelder oder leiten entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeigen ein.


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