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Natur erfahren mit allen Sinnen: Waldpädagoge Harald Spiegel macht Bildung zum Erlebnis

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REICHMANNSHAUSEN – Förster Harald Spiegel in den Ruhestand verabschiedet: Grünes Klassenzimmer bleibt lebendige Bildungsstätte für Generationen

Mitten im Wald bei REICHMANNSHAUSEN, im Karl-Beck-Haus – dem Schullandheim des Landkreises SCHWEINFURT – wurde ein besonderes Kapitel der Umweltbildung geschlossen: Harald Spiegel, langjähriger Förster und zertifizierter Waldpädagoge, wurde feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

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Mit allen Sinnen lernen: Das Grüne Klassenzimmer

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Spiegels Ansatz im „Grünen Klassenzimmer“ war es stets, jungen Menschen den Wald und seine Zusammenhänge erlebbar zu machen – mit Spaß, Freude und Neugier. Durch aktives Entdecken und sinnliches Erleben bleibt das Wissen nachweislich besser im Gedächtnis, wie Spiegel betont. Viele Schülerinnen und Schüler, die über Jahre hinweg an verschiedenen Programmen teilgenommen haben, erinnern sich noch Jahre später genau an das Erlernte und konnten darauf aufbauen.

Feierliche Verabschiedung durch den Landkreis

In Anerkennung seiner jahrzehntelangen Arbeit verabschiedeten Landrat Florian Töpper, Vertreter der Kommunalen Jugendarbeit sowie der Gemeinde SCHONUNGEN den engagierten Förster in feierlichem Rahmen.
„Harald Spiegel hat mit dem Grünen Klassenzimmer etwas sehr Wertvolles für den Landkreis Schweinfurt geschaffen – ein Angebot, das bleibt und Kinder wie Jugendliche auch künftig begleitet“, betonte Landrat Töpper und sprach ihm seinen Dank für das herausragende Engagement aus.

Dem Dank schlossen sich unter anderem Daniela Haupt, stellvertretende Leiterin des Karl-Beck-Hauses, Philippe Heinelt von der Kommunalen Jugendarbeit und Jürgen Geist, stellvertretender Bürgermeister von Schonungen, an.

Waldpädagogik mit Herz und Beständigkeit

Angestellt war Harald Spiegel als Revierförster für STADTLAURINGEN beim Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten (AELF) SCHWEINFURT. Dank der engen Kooperation mit dem Landratsamt und dem Karl-Beck-Haus entstand ein Bildungskonzept, das die schulische Wissensvermittlung unmittelbar mit praktischer Naturerfahrung verknüpfte.

Ein Projekt mit Geschichte – und Zukunft

Bereits Anfang der 1990er Jahre begann Spiegel, gemeinsam mit Lehrkräften erste umweltpädagogische Inhalte zu entwickeln. Daraus entstand das heute etablierte Grüne Klassenzimmer im Wald bei REICHMANNSHAUSEN/LOEFFELSTERZ. Später wurde es um die Steinbruchhütte ergänzt, die als Schutz- und Aufwärmmöglichkeit für Schulklassen dient. Rund 700 Kinder jährlich führte Spiegel durch den Wald – stets mit Engagement, Fachwissen und Begeisterung.

Gemeinschaftsprojekt mit Vorbildcharakter

Der Erfolg dieses Bildungsangebots gründet sich auf das kontinuierliche Engagement von Harald Spiegel und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem AELF SCHWEINFURT, dem Schullandheimwerk UNTERFRANKEN und dem Landkreis SCHWEINFURT.

Auch wenn Spiegel nun in den Ruhestand geht – sein Werk bleibt: Das Grüne Klassenzimmer ist ein bleibendes Vermächtnis und wird auch weiterhin vielen Kindern und Jugendlichen die Natur auf besondere Weise näherbringen.

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