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Das KuK erhält den Bayerischen Programmpreis 2023 und 10.000 Euro

LANDSHUT / SCHWEINFURT – Die besten Kinos: Am 29. November zeichnete der FFF Bayern in Landshut 78 Kinos für ihr herausragendes Filmprogramm aus. Das KuK Kino Schweinfurt erhielt den Bayerischen Kinoprogrammpreis dotiert mit 10.000 Euro. Medienminister Dr. Florian Herrmann, Chef der Bayerischen Staatskanzlei, überreichte die Urkunde an KuK-Inhaberin Diana Schmeltzer.

„Kino lässt uns abtauchen in andere Welten, den Alltag – wie dunkel er auch gerade ist – für wenigstens 90 Minuten vergessen. (…) Die Kinos haben auch in schwierigen Zeiten stetig weiter investiert, um attraktiv für ein breites Publikum zu bleiben. Es ist der Erfolg der kreativen Kinobetreiber in Bayern, dass das Publikum aus allen Altersschichten wieder zurück ins Kino strömt. Der deutsche Film hat daran einen großen Anteil – wunderbar! Kinobetreiber brauchen Verlässlichkeit und Planbarkeit bei ihren Investitionen, damit Kino auch in Zukunft ein wichtiger Kulturort bleibt. Der FFF Bayern hat zudem mit Mitteln der Bayerischen Staatsregierung aus seinem Kinoinvestitionsförderprogramm die höchste Fördersumme seit zehn Jahren geleistet. Es ist besorgniserregend, dass dem Zukunftsprogramm Kino des Bundes für 2024 eine drastische Kürzung droht“, so Medienminister Dr. Florian Herrmann.

Die Spitzenprämie 2023 ging an das Casablanca Filmkunsttheater in Nürnberg, das seit 2009 von Casa e.V. betrieben wird. „Kino mit Courage“ lautet der Untertitel des Namens.

„Filme brauchen Kinos“, sagte FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein, „Sie bieten mit ausgesuchter Filmkunst und eindrucksvollem Ambiente wichtige Treffpunkte. Das Kino kann mit den Mitteln des Films die Menschen zusammenbringen.“ Gerade in diesen Zeiten sei dies besonders wichtig.

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Das KuK Kino zeigt einen hohen Anteil an deutschen und europäischen Filmen und bietet den Besucher*innen immer wieder auch Begleitveranstaltungen zu Filmen, um bei wichtigen Themen Menschen ins Gespräch zu bringen. So waren u.a. zum Beispiel SoLaWi zu Gast, um über ihr landwirtschaftliches Projekt zu informieren, Ärzt*innen der Palliativ-Station, um über palliative Begleitung zu sprechen oder auch eine Filmemacherin, die mit Schweinfurter Schüler*innen über ihre Dokumentation gegen Rassismus gesprochen hat.

 



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