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Bunter SOR-SMC Tisch: Würzburger Schulen setzen starkes Zeichen für Demokratie

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WÜRZBURG – Über 30 Würzburger Schulen tragen bereits den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC). Um dieses Engagement zu vernetzen und weiter zu stärken, kamen kürzlich rund 60 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte im Café Dom@in des Kilianeums zusammen. Der 12. Bunte SOR-SMC Tisch bot Raum für intensiven Austausch und praxisnahe Workshops zu Themen wie Zivilcourage, Medienkompetenz und Extremismusprävention.

Organisiert wurde das Netzwerktreffen vom Bildungsbüro der Stadt Würzburg in Kooperation mit dem Stadtjugendring. Die Veranstaltung unterstreicht, dass Demokratiebildung in der Stadt kein einmaliges Projekt, sondern ein fest verankerter, fortlaufender Prozess ist. Oberbürgermeister Martin Heilig betonte die Bedeutung dieses Einsatzes für eine tolerante und respektvolle Gesellschaft.

Vielfältiges Workshopprogramm für Jugendliche und Lehrkräfte

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In vier verschiedenen Workshops erarbeiteten die Jugendlichen konkrete Strategien für den Schulalltag:

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  • Zivilcourage: Unter dem Motto „Sei kein Arschloch!“ übten die Teilnehmenden mit „Jugend für Demokratie“, wie man in Alltagssituationen mutig Haltung zeigt.

  • Digitale Medien: Medienpädagoge Florian Leis beleuchtete die Rolle sozialer Netzwerke bei der Meinungsbildung und diskutierte Wege zu einer souveränen Mediennutzung.

  • Empowerment: Ein Workshop von ufuq.de und dem städtischen Fachbereich Integration widmete sich dem Erkennen von Diskriminierung und der Entwicklung von Gegenstrategien.

  • Identität & Prävention: Theaterpädagogin Jenny Holzer nutzte kreative Methoden, um über die Suche nach Identität sowie die Prävention von Rechtsextremismus und Islamismus ins Gespräch zu kommen.

Parallel dazu befassten sich die Lehrkräfte mit der Frage, wie man Online-Radikalisierung erkennt und die Resilienz junger Menschen gegenüber extremistischen Ansprachen im Netz stärken kann.

Vernetzung der Schulfamilien trägt Früchte

Am Nachmittag wurde in den Abschlussrunden deutlich, wie ernsthaft die Teilnehmenden an den Themen gearbeitet hatten. Franziska Zehl vom Stadtjugendring hob hervor, dass Vielfalt und Respekt längst zentrale Werte der jungen Generation seien. Der Tag diente nicht nur der Qualifizierung, sondern vor allem der Vernetzung, um neue Impulse direkt in die Schulgemeinschaften zu tragen.

Seit 2014 bietet dieses jährliche Treffen eine feste Plattform für die demokratische Bildungsarbeit in Würzburg. Aufgrund des großen Erfolgs steht bereits fest, dass das Format auch im Jahr 2027 fortgeführt wird; die ersten Planungen hierfür laufen bereits an.

Kontakt für Interessierte:

Bildungsbüro der Stadt Würzburg

Telefon: 0931/37 3473

E-Mail: bildungsbuero@stadt.wuerzburg.de

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