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Bad Kissingen auf dem Weg zum Fairtrade-Landkreis

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BAD KISSINGEN – Sich fair und nachhaltig engagieren ist das Ziel der Kampagne Fairtrade-Landkreis Bad Kissingen. Das Fairtrade-Siegel kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten werden. Zu den bekanntesten Produkten zählen Kaffee, Tee, Zucker, Schokolade sowie Kleidung und Gebrauchsgegenstände. Im Landratsamt fließt bei den Sitzungen bereits seit längerem Kaffee aus Fairtrade-Produktion in die Tassen, und seit einigen Monaten stehen auch Fairtrade-Zucker und Tee bereit.

„Fairtrade ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines gerechteren Welthandels, wir wollen das als Landkreis unterstützen“, sagt Landrat Thomas Bold. Insgesamt gibt es fünf Kriterien zu erfüllen: Nach dem Beschluss, Fairtrade-Landkreis zu werden, folgte die Gründung einer Steuerungsgruppe, die derzeit aus 18 Personen besteht. Brigitte Meyerdierks vertritt als Leiterin die Gruppe nach außen. „Ich unterstütze das Engagement des Landkreises gerne, das Thema ist mir ein Herzenswunsch“, so Meyerdierks.

Jetzt gilt es, die weiteren Kriterien zu erfüllen, wobei lokale Einzelhandelsgeschäfte, Cafés, Restaurants und Floristen eine Rolle spielen. Auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine, Kirchen- und Glaubensgemeinschaften sind gefragt, die Informations- und Bildungsaktivitäten zum Thema Fairtrade umsetzen und Produkte aus fairem Handel anbieten. Zudem soll die Öffentlichkeit über Fairtrade informiert werden. Wenn alle Kriterien erfüllt sind, kann der Landkreis sich auf die Auszeichnung „Fairtrade-Landkreis“ freuen, die von Fairtrade Köln vergeben wird.

Im Landkreis Bad Kissingen sind bereits die Jakob-Kaiser-Realschule (2016) und das Frobenius-Gymnasium (2017) in Hammelburg, das Franz-Miltenberger-Gymnasium in Bad Brückenau (2019) sowie die Städte Bad Brückenau (2012), Hammelburg (2014) und Bad Kissingen (2017) Fairtrade zertifiziert.

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