Asylbilanz 2025: Deutlich weniger Neuzugänge und mehr Rückführungen in Unterfranken
WÜRZBURG – Im Jahr 2025 ist die Zahl der neu angekommenen Asylbewerber in Unterfranken um über 43 % auf 2.772 Personen gesunken, während sich die Rückführungen durch die Zentrale Ausländerbehörde auf 498 fast verdoppelten. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner betonte den konsequenten Kurs bei Abschiebungen, insbesondere von Straftätern, was die Kommunen nachhaltig entlastet.
Zum Jahresende 2025 waren insgesamt 12.450 Personen staatlich untergebracht, rund 2.500 weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang ermöglichte es, ungeeignete oder kostenintensive Unterkünfte zu schließen, auch wenn die Integration von Menschen mit Bleibeperspektive weiterhin eine zentrale Herausforderung für Staat und Zivilgesellschaft bleibt. Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer dankte ausdrücklich den ehrenamtlichen Helfern, Kommunen und Kirchen für ihren Einsatz bei der Versorgung und Eingliederung der Geflüchteten.
Detaillierte Statistiken und Informationen zu den Herkunftsländern sowie zu den ausgezeichneten Projekten des unterfränkischen Integrationspreises findest du unter www.regierung.unterfranken.bayern.de.
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