ACHTUNG: Hohe Waldbrandgefahr – Luftbeobachtung in Unterfranken angeordnet

WÜRZBURG, REGIERUNGSBEZIRK UNTERFRANKEN – Wegen der anhaltenden Dürre und der weiterhin hohen Waldbrandgefahr ordnet die Regierung von Unterfranken von Freitag, 14. August, bis Sonntag, 16. August 2026, vorsorgliche Luftbeobachtungen im gesamten Regierungsbezirk an.
Die Maßnahme erfolgt im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken und dient der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung. Eine ähnlich hohe Gefahr besteht auch auf offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

Aufgrund des angekündigten schönen Wetters wird mit zahlreichen Ausflüglern in Wald und Flur gerechnet. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Schadensereignisse. Die Bevölkerung wird deshalb dringend gebeten, in Waldgebieten besonders vorsichtig zu sein und keinesfalls offenes Feuer zu entzünden oder zu rauchen.

Die Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden und damit während der höchsten Gefährdungszeiten statt. Ausgebildete Luftbeobachter fliegen in Unterfranken zwei Routen ab. Für die Westroute starten die Beobachtungsflugzeuge von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt, für die Ostroute von Schweinfurt-Süd und Haßfurt.
Neben der Waldbrandgefahr achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Borkenkäferbefall. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verkehrsbeobachtung.
Die Regierung von Unterfranken übernimmt die tatsächlichen Einsatzkosten der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die ehrenamtlichen Piloten werden von der Luftrettungsstaffel Bayern gestellt.

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