Wildunfall auf der A45 führt zu Kettenreaktion: Hoher Sachschaden bei Kleinostheim
KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG – Ein Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Reh löste am späten Samstagabend auf der A45 zwei Folgeunfälle aus. Trotz eines beträchtlichen Sachschadens von rund 35.000 Euro kamen alle beteiligten Personen mit dem Schrecken davon.
Gegen 22:00 Uhr war ein 19-jähriger Mercedes-Fahrer in Fahrtrichtung Aschaffenburg unterwegs, als ein Reh die Autobahn kreuzte. Der junge Mann konnte eine Kollision mit dem Tier nicht mehr verhindern. Sein Fahrzeug kam infolge des Aufpralls auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.
Auffahrunfälle im Rückstau
Die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer mussten aufgrund der ungesicherten Unfallstelle stark abbremsen. In der Folge ereigneten sich zwei weitere Unfälle: Zunächst stießen ein Mercedes und ein Seat zusammen, kurz darauf kam es zu einer Kollision zwischen einem Audi und einem Motorradfahrer.
Einsatz von Polizei und Feuerwehr
Die Verkehrspolizei Aschaffenburg übernahm die Aufnahme der insgesamt drei Unfälle. Da sich die Vorfälle bei Dunkelheit ereigneten, unterstützten die örtlichen Feuerwehren die Maßnahmen, indem sie die Einsatzstelle weiträumig ausleuchteten und absicherten. Glücklicherweise blieben sowohl der 19-jährige Unfallverursacher als auch die Fahrer der nachfolgenden Fahrzeuge und der Motorradfahrer unverletzt.
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!















