Unfallflucht auf A7 führt zu Festnahme: Größere Menge Drogen sichergestellt

SULZFELD AM MAIN, LKR. KITZINGEN – Nach einer Verkehrsunfallflucht auf der A7 am Samstag haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried einen Tatverdächtigen gestoppt und eine größere Menge Betäubungsmittel in dessen Fahrzeug sichergestellt. Der 37-jährige Fahrer und seine ebenfalls 37-jährige Beifahrerin wurden dem Ermittlungsrichter vorgeführt und befinden sich nun in Untersuchungshaft.
Gegen 12:30 Uhr kam es bei einem Fahrstreifenwechsel eines Audis mit britischer Zulassung zu einer Berührung mit dem Skoda eines 26-jährigen Deutschen. Der Unfallverursacher soll zunächst sein Warnblinklicht eingeschaltet, dann jedoch Gas gegeben haben, um sich unerlaubt zu entfernen. Eine hinzugerufene Polizeistreife stoppte das beschädigte Fahrzeug im Rahmen der Fahndung am Parkplatz Wolfsgraben.

Der tatverdächtige Fahrer, ein 37-jähriger ungarischer Staatsangehöriger, war nach aktuellem Kenntnisstand nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand ersten Überprüfungen zufolge zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei einer genaueren Überprüfung des Fahrzeugs wurden Amphetamin im dreistelligen Grammbereich sowie Marihuana im hohen dreistelligen Grammbereich gefunden und sichergestellt.

Die Beamten der Autobahnpolizei nahmen den Mann und seine Begleiterin vorläufig fest und brachten beide zur Dienststelle, wo bei dem Fahrer eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Anschließend übernahm die Kriminalpolizei in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg die weiteren Ermittlungen.
Am Sonntag wurden die beiden Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt, der unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Untersuchungshaft anordnete. Beide befinden sich inzwischen in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.
Es gilt die Unschuldsvermutung bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung.

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