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Starkregen trifft Bad Kissingen – Kleinbrach besonders betroffen

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BAD KISSINGEN – Ein heftiges Starkregenereignis hat am Mittwochabend vor allem den Stadtteil Kleinbrach getroffen. Elf Keller liefen voll Wasser, ein umgestürzter Baum musste beseitigt werden und nach ersten Erkenntnissen kam es zu einem Geröllabgang vom Friedhof in Richtung Kleinbracher Straße. Die Stadt zieht dennoch eine insgesamt positive Bilanz der getroffenen Vorsorgemaßnahmen.

Besonders betroffen war der Stadtteil Kleinbrach. Innerhalb kurzer Zeit liefen dort elf Keller mit Wasser voll. Zudem musste ein umgestürzter Baum beseitigt werden. Nach aktuellem Stand kam es außerdem zu einem Geröllabgang vom Friedhof in Richtung Kleinbracher Straße.

Mehr als 50 Einsatzkräfte vor Ort

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Die erste Alarmierung erfolgte um 17:45 Uhr. Rund drei Stunden lang waren die Einsatzkräfte im Einsatz. Vor Ort arbeiteten die Feuerwehren aus Kleinbrach, Hausen und Bad Kissingen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Service- und Abwasserbetriebs der Stadt Bad Kissingen.

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Insgesamt waren rund 45 Feuerwehrleute sowie zwölf Mitarbeitende der Stadt im Einsatz. Auch Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel verschaffte sich gemeinsam mit den Einsatzkräften ein Bild der Lage.

Zusammen mit den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern wurden Straßen von Schlamm und Geröll befreit sowie Kanäle gereinigt, um weitere Schäden möglichst zu verhindern.

Vorsorgemaßnahmen haben sich teilweise bewährt

Positiv bewertet die Stadt die bereits umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen am Rasenweg im Stadtteil Hausen. Dort konnten Überflutungen durch die Vorsorgemaßnahmen verhindert werden.

Das Zentrum der Starkregenzelle lag jedoch über Kleinbrach. Auch dort waren bereits Schutzmaßnahmen umgesetzt worden, unter anderem Rinnen oberhalb des Friedhofs. Diese hätten sich in der Vergangenheit bewährt, seien bei der außergewöhnlichen Intensität des aktuellen Starkregenereignisses jedoch an ihre Grenzen gestoßen.

Die bestehenden Maßnahmen sollen nun überprüft und bei Bedarf weiter optimiert werden. Während des Einsatzes reinigten Feuerwehr und Mitarbeitende der Stadt unter anderem Schmutzfangkörbe, Einläufe und weitere Anlagen, damit das Wasser möglichst schnell abfließen konnte.

Weitere Einsätze im Stadtgebiet

Auch in anderen Stadtteilen kam es infolge des Unwetters zu Einsätzen. In Hausen mussten drei vollgelaufene Keller ausgepumpt werden. Im Stadtgebiet Bad Kissingen wurden zudem vier weitere wetterbedingte Einsätze abgearbeitet.

Die Einsatzleitung lag jeweils bei den örtlichen Kommandanten. Sämtliche Einsätze wurden von der Feuerwache Bad Kissingen aus koordiniert.

Aufräumarbeiten dauern an

Am Tag nach dem Unwetter laufen weiterhin Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten, unter anderem am Rasenweg sowie im Bereich Friedhof/Kleinbracher Straße. Ziel ist es, die Hochwasserschutzmaßnahmen für künftige Starkregenereignisse wieder vollständig funktionsfähig zu machen.

Die Stadt Bad Kissingen bedankt sich bei allen Einsatzkräften der Feuerwehren, den Mitarbeitenden des Service- und Abwasserbetriebs sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern für die engagierte Zusammenarbeit und den tatkräftigen Einsatz bei der Bewältigung der Unwetterfolgen.


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