Sicherheitsbericht 2025: Unterfranken bleibt eine der sichersten Regionen Bayerns
UNTERFRANKEN – Polizeipräsident Detlev Tolle hat am Mittwoch den Sicherheitsbericht für das Jahr 2025 vorgestellt, der eine positive Bilanz für den Regierungsbezirk zieht. Mit insgesamt 49.012 registrierten Straftaten (ohne ausländerrechtliche Verstöße) sank das Kriminalitätsaufkommen spürbar, während die Aufklärungsquote auf beachtliche 71,3 % anstieg. Trotz dieser Erfolge im Bereich der Kriminalstatistik verzeichnete die Polizei im Straßenverkehr eine Zunahme tödlicher Unfälle sowie einen neuen Höchststand bei Unfällen mit Pedelecs und E-Scootern.
Die Kriminalitätsbelastung in Unterfranken ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was sich in einer niedrigeren Häufigkeitszahl von 3.716 Straftaten pro 100.000 Einwohner widerspiegelt. Während die Fallzahlen in Würzburg deutlich zurückgingen (-10,6 %), verzeichnete Aschaffenburg ein Plus von 13,2 %. Sorge bereiten der Polizei weiterhin die Diebstahlsdelikte, die ein Viertel aller Taten ausmachen, sowie ein Anstieg bei den Wohnungseinbrüchen um 16,2 %.
Die wichtigsten Ergebnisse der Kriminal- und Verkehrsstatistik im Überblick:
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Kriminalitätsrückgang: Rückgang der Gesamtfälle um 1.184 Taten bei einer gleichzeitig verbesserten Aufklärungsquote.
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Vermögensdelikte: Starker Anstieg um 28,2 %, wobei Betrugsfälle (insbesondere Callcenter-Betrug wie Schockanrufe) den Hauptanteil ausmachen.
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Verkehrssicherheit: Die Gesamtzahl der Unfälle sank auf 37.773, jedoch stieg die Zahl der Verkehrstoten auf 59 Personen an.
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Zweirad-Unfälle: Neuer Höchststand bei Rad- und Pedelec-Unfällen (1.617 Fälle). Besonders bei den über 50-Jährigen nehmen Pedelec-Unfälle massiv zu.
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Fahrtüchtigkeit: 2025 wurden erneut mehr Drogen- als Alkoholfahrten registriert. Die Polizei reagiert darauf mit verstärkten Kontrollen im Rahmen des Jahresschwerpunkts.
Für das laufende Jahr 2026 kündigte das Polizeipräsidium die Kampagne „AUGENBLICK – Ablenkung hat viele Gesichter“ an, um gegen die zweithäufigste Unfallursache – die Ablenkung im Straßenverkehr – vorzugehen. Zudem wird die Überwachung der Fahrtüchtigkeit aufgrund der geänderten THC-Grenzwerte ein zentraler Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit bleiben.
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