Rund 500 Notrufe täglich im gesamten Leitstellengebiet der ILS Schweinfurt
SCHWEINFURT – Anlässlich des Europäischen Tages des Notrufs am 11. Februar hat Landrat Florian Töpper die zentrale Bedeutung der Integrierten Leitstelle (ILS) Schweinfurt für die Sicherheit von rund 434.000 Bürgerinnen und Bürgern in der Region Main-Rhön hervorgehoben. Täglich koordinieren die Disponenten der ILS etwa 500 Notrufe aus einem 4.000 Quadratkilometer großen Gebiet, das die Stadt Schweinfurt sowie die Landkreise Schweinfurt, Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld umfasst.
Die Mitarbeiter der ILS leisten laut Töpper „Heldenarbeit im Hintergrund“, indem sie rund um die Uhr die Alarmierung von Feuerwehren, Rettungsdiensten und Katastrophenschutzeinheiten sicherstellen. Neben der reinen Disposition versorgt die Leitstelle die Einsatzkräfte mit lebenswichtigen Zusatzinformationen zu Gefahrstoffen oder Wetterlagen und hält Kontakt zu Spezialstellen wie der Giftnotrufzentrale. Der Notruf 112 ist dabei europaweit die einheitliche, kostenfreie Nummer für lebensbedrohliche Situationen wie Herzinfarkte, schwere Unfälle oder Brände.
Für einen reibungslosen Ablauf ist am Telefon vor allem eine präzise Standortangabe mit Ort, Straße und Hausnummer entscheidend. Die Fachkräfte in der Leitstelle führen die Anrufer durch das Gespräch und fragen alle notwendigen Details gezielt ab, weshalb man erst auflegen sollte, wenn die Leitstelle das Gespräch beendet.
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!















