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Raserei auf der A3: Motorradfahrer mit 220 km/h gestoppt

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HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG – Ein 45-jähriger Motorradfahrer muss sich nach einer riskanten Fahrt auf der A3 wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Trunkenheit im Verkehr verantworten. Der Mann war am Freitagabend mit mehr als der doppelten der erlaubten Geschwindigkeit unterwegs und stand dabei mutmaßlich unter Drogeneinfluss.

Gegen 18:45 Uhr war ein Beamter der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach im Rahmen einer Streifenfahrt mit einem zivilen Polizeimotorrad in Richtung Frankfurt unterwegs. Dieses Spezialfahrzeug ist mit einem modernen „Action-Kamera-System“ (AKS) ausgestattet, das Verkehrsverstöße rechtssicher dokumentieren kann.

Videobeweis bei Tempo 220

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Im Bereich der Einhausung Hösbach wurde der Polizist von dem 45-Jährigen mit hoher Geschwindigkeit überholt. Trotz einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h beschleunigte der Fahrer seine Maschine auf rund 220 km/h. Der Beamte konnte die Verfolgung mit entsprechendem Sicherheitsabstand aufnehmen und die gesamte Fahrt videografisch festhalten.

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Kontrolle und Drogenverdacht

An der Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost gelang es dem Polizisten, den Motorradfahrer zu stoppen und einer Kontrolle zu unterziehen. Dabei stellten die Beamten nicht nur den massiven Geschwindigkeitsverstoß fest, sondern bemerkten auch körperliche Anzeichen, die auf einen vorangegangenen Drogenkonsum hindeuteten.

In der Folge wurde bei dem deutschen Staatsangehörigen eine Blutentnahme durchgeführt. Die Polizei stellte seinen Führerschein noch vor Ort sicher. Das nun eingeleitete Ermittlungsverfahren umfasst neben der Trunkenheit im Verkehr auch den Vorwurf eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens – ein Delikt, das auch bei Alleinfahrten greifen kann, wenn der Fahrer grob verkehrswidrig und rücksichtslos versucht, eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen.

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