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Kran-Unglück in Hammelburg: Baukran knickt ein und stürzt in drei Wohnhäuser – Hoher Sachschaden

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HAMMELBURG – In der Hammelburger Dalbergstraße ist es zu einem folgenschweren Kran-Unglück gekommen. Am Freitagmorgen knickte auf einer dortigen Baustelle ein tonnenschwerer Baukran ein und stürzte unkontrolliert in ein angrenzendes Wohngebiet. Die Stahlkonstruktion schlug in drei Wohnhäuser sowie einen geparkten Lastwagen ein. Wie durch ein Wunder gab es keine Toten oder Schwerverletzten zu beklagen. Der Sachschaden ist jedoch immens und wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Der dramatische Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen (29. Mai 2026) gegen genau 10:00 Uhr.

Trümmer treffen Häuser und Lkw – Fahrer erleidet Schock

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Aus noch völlig ungeklärter Ursache gab der aufgestellte Baukran plötzlich im Gelenk nach, knickte ein und krachte zu Boden. Der tonnenschwere Ausleger traf dabei die Dächer und Fassaden von drei umliegenden Wohngebäuden und beschädigte diese massiv. Zudem wurde ein am Straßenrand abgestellter Lastwagen direkt von den herabstürzenden Stahlteilen getroffen.

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Dass keine Anwohner, Passanten oder Bauarbeiter von den Trümmern erschlagen wurden, grenzt an ein mittleres Wunder. Körperlich blieb glücklicherweise jeder unverletzt. Der Fahrer des betroffenen Lastwagens, ein Mann mit nordmazedonischer Staatsangehörigkeit, erlitt durch den lauten Knall und den direkten Einschlag jedoch einen schweren Schock. Er wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Betreuung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ursachenforschung: Kripo und Gewerbeaufsichtsamt ermitteln unter Hochdruck

Nach dem Notruf eilte ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in die Dalbergstraße. Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Bereich sofort weiträumig ab, um die beschädigten Häuser auf ihre Statik zu überprüfen und eine Gefährdung durch lose Trümmerteile auszuschließen.

Behörden arbeiten Hand in Hand: Die Ermittler der Kripo arbeiten bei der Ursachenforschung in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg sowie Experten des zuständigen Gewerbeaufsichtsamtes zusammen.

Im Fokus der Untersuchungen steht die Frage, ob es sich um ein menschliches Fehlverhalten beim Betrieb des Krans, mangelnde Wartung oder einen plötzlichen Materialfehler im Stahl handelte. Die komplizierten Bergungsarbeiten werden den betroffenen Straßenzug voraussichtlich noch das gesamte Wochenende über beschäftigen.

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