Kampf gegen Schwarzarbeit: Zoll prüft fränkische Baustellen

SCHWEINFURT – Mit einem Großaufgebot von 94 Einsatzkräften hat das Hauptzollamt Schweinfurt am Dienstag, den 10. März 2026, eine großangelegte Schwerpunktprüfung im Baugewerbe durchgeführt. In ganz Unterfranken sowie Teilen Oberfrankens wurden rund 230 Beschäftigte zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt, um illegale Beschäftigung und den Missbrauch von Sozialleistungen aufzudecken.
Du hättest die Beamtinnen und Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) bei zahlreichen Kontrollen in Städten wie Würzburg, Aschaffenburg, Bamberg und Schweinfurt beobachten können. Die vorläufige Bilanz der konzertierten Aktion ist umfangreich: Noch vor Ort wurden über 30 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Ausländerrecht eingeleitet. In vielen Fällen besteht der Verdacht auf illegalen Aufenthalt oder Beschäftigung ohne gültige Arbeitsgenehmigung.

Zusätzlich ergaben sich bei den Befragungen fast 70 weitere Verdachtsmomente, die nun detaillierte Nachprüfungen nach sich ziehen. Im Fokus stehen dabei insbesondere:


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Sozialversicherungsbetrug: In 14 Fällen könnten Beiträge vorenthalten worden sein.
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Mindestlohn: Bei neun Arbeitgebern besteht der Verdacht auf Unterschreitung der Lohnvorgaben.
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Scheinselbstständigkeit: Ein Fall wird derzeit intensiv geprüft.
Die Ermittler werten in den kommenden Wochen die erhobenen Daten aus und gleichen diese mit der Buchhaltung der betroffenen Betriebe sowie den Daten der Rentenversicherung ab.

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