Kätzchen überlebt Reise in LKW aus der Türkei bis nach Schweinfurt
SCHWEINFURT – Ein kleines Kätzchen hat eine tagelange Odyssee aus der Türkei bis nach Unterfranken wie durch ein Wunder überlebt. Am vergangenen Montag retteten Beamte des Zollamts Schweinfurt in der Londonstraße gemeinsam mit der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck den „blinden Passagier“, der tausende Kilometer in einem verplombten Lastwagen ohne Nahrung und Wasser ausgeharrt hatte. Aufgefallen war das Tier einer Streife der Verkehrspolizei bei einer Kontrolle auf der A3, da aus dem Inneren des Aufliegers laute Tiergeräusche zu hören waren.
Da das Fahrzeug ordnungsgemäß mit einer Zollplombe gesichert war, durfte der LKW erst auf dem Amtsplatz des Zollamts offiziell entsiegelt werden. Erst nach der amtlichen Öffnung des Verschlusses konnten die Zöllnerinnen und Zöllner die Ladefläche durchsuchen und entdeckten das sichtlich erschöpfte und ausgehungerte Tier zwischen den geladenen Packstücken. Die Beamten zögerten nicht lange und koordinierten umgehend die Inobhutnahme mit dem Tierheim Schwebheim, um eine schnelle medizinische Versorgung sicherzustellen.
Das Kätzchen befindet sich nun in der Obhut der Tierschützer in Schwebheim, wo es medizinisch aufgepäppelt wird und sich von den enormen Strapazen der Reise erholen kann. Ohne das aufmerksame Gehör der Autobahnpolizei und die schnelle Unterstützung der Zollbehörden wäre die Reise für das kleine Tier wohl nicht glücklich ausgegangen.
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