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Illegaler Welpenhandel – Polizei und Veterinäramt beschlagnahmen Tiere in Würzburg

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WÜRZBURG / INNENSTADT – Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte die Würzburger Polizei am Donnerstagmittag den illegalen Verkauf von Hundewelpen am Paradeplatz stoppen. Gegen 12:00 Uhr beobachtete der Passant, wie aus einem parkenden Auto heraus junge Hunde zum Kauf angeboten wurden, und verständigte umgehend die Einsatzkräfte.

Bei der anschließenden Kontrolle entdeckte eine Streife zwei erst etwa drei bis vier Wochen alte Malteser-Welpen, die in einem Pappkarton im Fußraum des Wagens untergebracht waren und sich in einem besorgniserregenden Gesundheitszustand befanden.

Das hinzugezogene Veterinäramt stellte die beiden Tiere sofort sicher und übergab sie dem Tierheim Würzburg, wo Tierschützer nun versuchen, die völlig entkräfteten Welpen wieder aufzupäppeln. Gegen die fünf Tatverdächtigen – vier Männer im Alter von 26 bis 57 Jahren sowie eine 30-jährige Frau, alle rumänische Staatsangehörige – wurde ein Ermittlungsverfahren wegen diverser Verstöße, insbesondere gegen das Tierschutzgesetz, eingeleitet.

Die unterfränkische Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich davor, Welpen aus dubiosen Quellen im Internet oder auf offener Straße zu erwerben. Solche Tiere sind oft viel zu jung, krank und nicht geimpft, zudem riskieren Käufer die Beschlagnahmung der Tiere und unterstützen durch ihr Handeln tierschutzwidrige Zucht- und Transportbedingungen. Der illegale Welpenhandel verursacht nicht nur Tierleid durch die viel zu frühe Trennung vom Muttertier, sondern führt oft zu lebenslangen Verhaltensstörungen bei den betroffenen Hunden.

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