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Gewalttat in Aschaffenburg-Damm: Ehemann attackiert Ehefrau und Partner mit Messer – Täter tot aufgefunden

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ASCHAFFENBURG / DAMM – Ein Großeinsatz der Polizei hat am Montagmorgen den Aschaffenburger Stadtteil Damm erschüttert. Nach einer blutigen Auseinandersetzung in einem Mehrfamilienhaus, bei der zwei Personen lebensgefährlich verletzt wurden, fanden Spezialkräfte den mutmaßlichen Täter wenig später leblos in einer Wohnung. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.

Der dramatische Vorfall spielte sich am Montag (8. Juni 2026) in der Haidstraße ab.

Blutdrama vor dem Wohnhaus: Notruf alarmiert Einsatzkräfte

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Gegen 08:40 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei der Notruf einer aufmerksamen Anwohnerin ein. Sie meldete einen lautstarken, heftigen Streit in einem Mehrfamilienhaus.

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Als die erste Streife der Aschaffenburger Polizei nur wenige Minuten später in der Haidstraße eintraf, bot sich den Beamten ein Bild des Schreckens: Vor dem Gebäude lagen eine Frau und ein Mann mit schweren Stichverletzungen. Nach einer sofortigen medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt wurden beide Betroffenen umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

Beziehungstat: Getrennt lebender Ehemann unter dringendem Verdacht

Im Zuge der ersten Befragungen und Ermittlungen vor Ort verdichteten sich die Hinweise schnell auf eine Tragödie im familiären Umfeld. Bei den Opfern handelt es sich um eine 42-jährige Ukrainerin und ihren neuen Lebensgefährten, einen 44-jährigen Mann mit deutscher und marokkanischer Staatsangehörigkeit.

Dringend tatverdächtig ist der getrennt lebende Ehemann der Frau – ein 55-jährigen Armenier. Er soll die beiden Opfer abgepasst und ihnen die potenziell tödlichen Verletzungen mit einem Messer beigebracht haben.

Großeinsatz mit Hubschrauber und Spezialkräften endet in Wohnung

Da der Aufenthaltsort des mutmaßlichen Täters unmittelbar nach der Tat völlig unklar war, leitete die Polizei eine großangelegte Fahndung im Stadtgebiet ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Mann noch bewaffnet im Gebäude verschanzt hält, wurden zudem Spezialkräfte der Polizei angefordert, die das Mehrfamilienhaus umstellten.

Am Vormittag folgte die traurige Gewissheit: Einsatzkräfte drangen in die Wohnung ein und fanden den 55-jährigen Tatverdächtigen dort tot auf. Nach den bisherigen kriminalpolizeilichen Erkenntnissen gibt es keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung durch Dritte; die Ermittler gehen von einer Selbsttötung aus.

Opfer nach Notoperationen im Krankenhaus

Die beiden Schwerverletzten befinden sich weiterhin in stationärer Klinikbehandlung. Die 42-jährige Frau schwebte in Lebensgefahr und musste infolge ihrer schweren Stichwunden, ebenso wie ihr 44-amerikanischer Partner, noch am Vormittag notoperiert werden. Beide werden intensivmedizinisch betreut.

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg arbeiten nun unter Hochdruck daran, den genauen Geschehensablauf sowie die tieferen Hintergründe der Tat zu rekonstruieren. Die Ermittlungsbehörden stufen den Fall derzeit rechtlich als versuchten Totschlag in zwei Fällen ein.


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