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Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Betrunkener Mann zwingt Güterzug zum Nothalt

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STOCKSTADT / ASCHAFFENBURG – Ein lebensgefährlicher Leichtsinn führte am späten Montagabend zu einem Polizeieinsatz am Bahnhof Stockstadt. Ein 27-jähriger Mann hielt sich im Gleisbereich auf und zwang einen herannahenden Güterzug zur Schnellbremsung.

Gegen 22:00 Uhr bemerkte der Fahrdienstleiter die unbefugte Person in den Gleisen. Da der Mann auf mehrfache Lautsprecheransagen nicht reagierte und ein Güterzug herannahte, ordnete der Fahrdienstleiter geistesgegenwärtig einen Nothalt an.

Schnellbremsung verhindert Kollision

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Der Triebfahrzeugführer leitete unmittelbar eine Schnellbremsung ein und brachte den Zug rechtzeitig zum Stehen. Glücklicherweise kam es dadurch zu keinem Zusammenstoß und es entstanden keine Sachschäden. Eine alarmierte Streife des Bundespolizeireviers Aschaffenburg konnte den 27-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen noch vor Ort festnehmen.

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Alkoholisierung und Fahndungsnotierung

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung fest; ein freiwilliger Test ergab einen Wert von 1,84 Promille. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass gegen den Mann eine Fahndungsnotierung vorlag und er sich darüber hinaus unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt.

Strafverfahren eingeleitet

Die Bundespolizei übergab den Mann für weitere Maßnahmen an die Polizeiinspektion Aschaffenburg. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen:

  • Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr

  • Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang erneut eindringlich darauf hin, dass der Aufenthalt im Gleisbereich lebensgefährlich und streng verboten ist. Züge haben einen sehr langen Bremsweg und können Hindernissen nicht ausweichen.

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