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Fälle von Giftködern – Polizei ermittelt Tatverdächtigen

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WÖRTH A. MAIN, LKR. MILTENBERG. Im Oktober ist es im Ortsgebiet zur Auslegung von mehreren Giftködern gekommen. Ein Hund wurde dabei verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und konnte inzwischen auch einen Tatverdächtigen ermitteln. Die Beamten suchen dabei nun nach weiteren Zeugen.

Rattengift in Wohngebiet ausgelegt

In der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem 21. Oktober wurde in mindestens vier Fällen handelsübliches Rattengift im Bereich Bahn-, Frühlings-, Frieden-, Franken und Bahnstraße ausgelegt. Betroffen waren Vorgärten, Gehwege und Wiesen. In einem Fall hat ein Hund die Substanz aufgenommen und musste tierärztlich behandelt werden.

Sandra Grätsch Oberbürgermeisterin für Schweinfurt

Die weiteren Köder wurden glücklicherweise aufgefunden, bevor sich Tiere daran zu schaffen machen konnten. Die Polizeihundeführer haben in der Sache umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Sie ermitteln dabei unter anderem wegen Sachbeschädigung, versuchter Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz.

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Tatverdächtiger Mann ermittelt – dringend weitere Zeugen gesucht

Die Beamten konnten zu einem Tatgeschehen eine Videoaufnahme sichern, die den Täter am 11. Oktober um kurz nach 02:00 Uhr in der Frankenstraße zeigt, als er mutmaßlich das Gift in einen Vorgarten einbringt.

Der Mann kann wie folgt beschrieben werden:

  • Älterer Herr
  • Kurzes, graues Haar
  • Sichtbarer Bauchansatz
  • Trug eine graue Jogginghose und eine blaue Kapuzenjacke mit heller Kapuzeninnenseite und einem auffälligem hellen Emblem auf der Brust

Infolgedessen konnten die Polizisten einen 64 Jahre alten deutschen Mann ermitteln, der den bisherigen Ermittlungen nach tatverdächtig ist. Die Untersuchungen der Fälle sind jedoch noch nicht abgeschlossen und dauern an.

Die Polizei sucht zur möglichst genauen Aufklärung der Fälle auch nach Augenzeugen.

Dabei wendet sie sich mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat insbesondere am frühen Morgen des 11. Oktober die beschriebene Person gesehen?
  • Wer hat an anderen Tagen verdächtige Beobachtungen gemacht, die damit in Verbindung stehen könnten?

Hinweise nehmen die Diensthundeführer unter der Tel. 06021/857-2230 bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg entgegen.

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