Chemische Reaktion löst Großeinsatz an Würzburger Schule aus

WÜRZBURG / FRAUENLAND, LKR. WÜRZBURG – Eine chemische Reaktion in einem Schwimmbad der Franz-Oberthür-Schule hat am Dienstagvormittag einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Ein Mitarbeiter und neun Schüler wurden leicht verletzt, sechs Personen kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Gegen 9.40 Uhr war der Integrierten Leitstelle ein möglicher Gasaustritt im Schwimmbad der Schule im Zwerchgraben gemeldet worden. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten daraufhin an und sicherten den Bereich.

Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule und der Berufsschule mussten das Gebäude vorsorglich verlassen. Sie wurden zu den vorgesehenen Sammelplätzen begleitet.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es im Bereich des Schwimmbads zu einer chemischen Reaktion, nachdem ein Mitarbeiter zwei Flüssigkeiten mischen wollte. Dabei trat Gas aus. Der Mitarbeiter sowie neun Schüler wurden nach aktuellem Kenntnisstand leicht verletzt. Sechs Betroffene wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der Schulbetrieb an der Franz-Oberthür-Schule wurde für den Dienstag beendet. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die Ermittlungen zu den Umständen des Betriebsunfalls übernommen.

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