Brutaler Angriff in den Morgenstunden: Vier Männer attackieren 23-Jährigen mit Machete und Schlagstock

MÖMLINGEN / LKR. MILTENBERG – In der Nacht zum Freitag ist es im unterfränkischen Mömlingen zu einer folgenschweren Gewalttat gekommen. Vier junge Männer sollen gemeinschaftlich auf einen 23-Jährigen eingeprügelt und eingestochen haben. Das Opfer erlitt dabei potenziell lebensbedrohliche Verletzungen. Dank schneller Ermittlungen konnten die flüchtigen Tatverdächtigen bereits wenig später im benachbarten Hessen festgenommen werden.
Die Tat ereignete sich gegen 01:40 Uhr in der Mömlinger Bachstraße. Aus bislang ungeklärter Ursache eskalierte dort eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen vollends.
Lebensgefahr: Angriff mit Machete und Pfefferspray

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gingen vier Tatverdächtige im Alter zwischen 19 und 24 Jahren gemeinschaftlich auf den 23-jährigen Mann los. Dabei gingen die Angreifer mit extremer Brutalität vor: Mutmaßlich kamen bei der Attacke eine Machete, ein Schlagstock sowie Pfefferspray zum Einsatz.


Der 23-Jährige erlitt durch den Angriff so schwere Verletzungen, dass sein Zustand von den Rettungskräften und Ärzten zwischenzeitlich als akut lebensbedrohlich eingestuft werden musste. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand machten die Behörden noch keine weiteren Angaben. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um vier deutsche Staatsangehörige; das Opfer besitzt die deutsche und die türkische Staatsangehörigkeit.
Zugriff im Nachbarbundesland: Unterstützung aus Hessen
Nach der blutigen Tat ergriffen die vier Angreifer zunächst die Flucht. Da sich die beteiligten Personen jedoch untereinander kannten, kam die Polizei den Tatverdächtigen rasch auf die Spur.
In einer länderübergreifenden Kooperation gelang es Einsatzkräften mit Unterstützung der hessischen Polizei, die vier Geflüchteten noch in der Nacht auf hessischem Gebiet aufzuspüren und vorläufig festzunehmen. Die Männer mussten die restlichen Nachtstunden in den Haftzellen der Polizeidienststelle verbringen.
Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen – Zeugen gesucht
Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Tatablauf werden in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg von der Kriminalpolizei Aschaffenburg geführt. Derzeit prüfen die Ermittlungsbehörden, ob die vier Männer noch im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter am zuständigen Amtsgericht zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt werden.
Da sich der Vorfall im öffentlichen Raum abspielte, hofft die Kripo auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Anwohner oder Passanten, die die Auseinandersetzung in der Bachstraße bemerkt haben oder Angaben zu den Fluchtwegen machen können, werden dringend gebeten, sich zu melden.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021 / 857-1733 entgegen.

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