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Blutige Auseinandersetzung in Kitzinger Siedlung: 62-Jähriger schlägt Mitbewohner mit Hammer auf den Kopf

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KITZINGEN / SIEDLUNG – Eine brutale Gewalttat in einem Mehrfamilienhaus hat am Montagnachmittag zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst im Kitzinger Stadtteil Siedlung geführt. Nach einem heftigen Streit schlug ein 62-jähriger Mann seinem jüngeren Mitbewohner mit einem Hammer auf den Kopf. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen und sitzt mittlerweile wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

Die Tat ereignete sich am Montag (25. Mai 2026) gegen 16:25 Uhr in einer Wohnung in der Egerländer Straße.

Streit unter Landsleuten eskaliert völlig

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Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler gerieten die beiden Männer – ein 62-Jähriger und ein 33-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, die im selben Haus wohnen – im Laufe des Tages in einen heftigen verbalen Streit. Die Situation eskalierte schließlich komplett, als der ältere der beiden zu einem Hammer griff und damit gezielt auf den Kopf seines jüngeren Landsmanns einschlug.

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Der 33-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt vor Ort wurde er umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert, wo er stationär aufgenommen und weiter behandelt werden musste.

Festnahme vor Ort – Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Die alarmierte Kitzinger Polizei reagierte schnell und konnte den 62-jährigen mutmaßlichen Angreifer noch direkt in dem Mehrfamilienhaus widerstandslos festnehmen. Auch das mutmaßliche Tatwerkzeug, der Hammer, wurde von den Beamten am Tatort aufgefunden und als Beweismittel sichergestellt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Festgenommene am Folgetag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt.

Dringender Tatverdacht: Da die Schläge gegen den Kopf als potenziell lebensgefährlich eingestuft werden, erließ der Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags.

Der 62-Jährige wurde unmittelbar im Anschluss an die Vorführung in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die weiteren Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Auslöser des folgenschweren Streits übernommen.


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