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Landkreis Schweinfurt: Straßenbauprojekte erfolgreich abgeschlossen

Tiefbauamt schließt wichtige Projekte ab, weitere sind in Planung – Deckenbauprogramm für 2025 beschlossen

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LANDKREIS SCHWEINFURT – Das Tiefbauamt des Landratsamtes Schweinfurt hat im Jahr 2024 zahlreiche Straßenbauprojekte erfolgreich abgeschlossen und plant bereits neue Maßnahmen für die kommenden Jahre.

David Nicklaus, Leiter des Tiefbauamts, berichtete über die Fertigstellung des Ausbaus der Kreisstraße SW 55 zwischen Mailes und Wetzhausen. Zusätzlich wurden Teilstrecken des Kreisstraßennetzes durch Deckschichtsanierungen ertüchtigt. Für das Jahr 2025 hat der Ausschuss für Straßenbau und Radwegeinfrastruktur unter Leitung von Landrat Florian Töpper ein Deckenbauprogramm in Höhe von rund 950.000 Euro beschlossen, um den Bestand des Straßennetzes zu erhalten.

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Im Jahr 2026 sollen umfangreichere Bauprojekte folgen. Geplant sind die Verbreiterung und Oberbauverstärkung der Kreisstraße SW 2 zwischen Brebersdorf und Egenhausen sowie die Sanierung und der Neubau von Brücken im Zuge von Ortsdurchfahrten. Die Umsetzung dieser Maßnahmen hängt jedoch von erfolgreich abgeschlossenem Grunderwerb und der Klärung naturschutzrechtlicher Belange ab.

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Ein Rückblick auf das Jahr 2024 zeigte auch die Herausforderungen durch den Klimawandel. Im Frühsommer führte eine Sturzflut im südwestlichen Landkreis zu überfluteten und stark verschmutzten Straßen. Durch die schnelle Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die Schäden zügig beseitigt werden. Solche Wetterereignisse werden durch den Klimawandel häufiger und stellen Gemeinden und Landkreise vor neue Aufgaben.

Ein weiteres Thema der jüngsten Sitzung war die zukünftige Nutzung des Kreisbauhofes Niederwerrn. Das Verwaltungsgebäude wird 2025 abgerissen, um Platz für das neue Feuerwehrausbildungszentrum mit Verwaltung zu schaffen. Während der Bauzeit arbeiten die Mitarbeitenden des Kreisbauhofs in einem Provisorium.

Zudem stellte Ursula Schmidt, die Radverkehrsbeauftragte, den aktuellen Stand des Alltagsradverkehrskonzepts vor. Der Landkreis Schweinfurt ist seit diesem Jahr vorläufiges Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Bayern e.V.“ (AGFK). In einer neu gegründeten Arbeitsgruppe sollen weitere Ideen für den Ausbau des Radverkehrsnetzes entwickelt werden. Gleichzeitig wird mit Gemeinden und dem Staatlichen Bauamt an einem Winterdienstplan für wichtige Radwege gearbeitet. Diese Maßnahmen basieren auf Empfehlungen der AGFK und sind Teil des Ziels, die Region radfreundlicher zu gestalten.


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