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BFV: Heimspiele der Würzburger Kickers unter Ausschluss der Öffentlichkeit

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WÜRZBURG / SCHWEINFURTDer FC Würzburger Kickers muss seine Heimspiele in der Regionalliga Bayern bis auf Weiteres unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Diese einstweilige Verfügung hat der Verbandsanwalt des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) aufgrund der erschreckenden Vorfälle beim Auswärtsspiel am 2. Mai 2025 gegen den 1. FC Schweinfurt 05 erwirkt.

Im Schweinfurter Sachs-Stadion kam es im Fanblock der Kickers wiederholt zu massivem Einsatz von Pyrotechnik, der zu mehreren Spielunterbrechungen führte und die Gesundheit von Zuschauern gefährdete. Die nun verhängte Platzsperre gilt bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens. Rechtsmittel gegen die Entscheidung haben keine aufschiebende Wirkung.

Der Verbandsanwalt betont, dass es sich um massive Verfehlungen der Gästefans und einen erheblichen Verstoß gegen die Platzdisziplin handele. Im Hauptsacheverfahren droht dem FC Würzburger Kickers daher ein Punktabzug und möglicherweise eine weitere Platzsperre.

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Der BFV ist sich der Auswirkungen auf friedliche Zuschauer bewusst, sieht aber aufgrund der Schwere der Vorfälle keine andere Möglichkeit, ein deutliches Signal zu setzen und diese Personen zu schützen. Es wurde berücksichtigt, dass sich die Verantwortlichen des FC Würzburger Kickers von den Vorkommnissen distanziert haben. Welche Konsequenzen der Verein selbst zieht, ist Teil des laufenden Hauptsacheverfahrens.

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Quelle: BFV

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