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AC 82 Schweinfurt holt Gold und Bronze bei Münchner Meisterschaften

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MÜNCHEN/SCHWEINFURT – Bei den 20. Offenen Münchner Meisterschaften im Gewichtheben sorgten die Athletinnen und Athleten des AC 82 Schweinfurt trotz schwieriger Bedingungen für starke Ergebnisse. Mit einer Goldmedaille, einer Bronzemedaille, einem eingestellten Rekord und einem neuen Unterfrankenrekord kehrte das zweiköpfige Schweinfurter Team erfolgreich zurück.

Der Wettkampftag bei hochsommerlichen Temperaturen verlangte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles ab. Insgesamt fünf Wettkampfgruppen sorgten für ein umfangreiches Programm, das bereits um 7.00 Uhr mit dem Wiegen begann und erst nach 21.00 Uhr mit der letzten Siegerehrung endete. Zusätzlich verzögerten technische Probleme am Austragungsort den Beginn der ersten beiden Gruppen.

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In der stark besetzten Frauenklasse bis 63 Kilogramm trat Sophie Hügelschäffer für den AC 82 Schweinfurt an. Sie zeigte eine nahezu fehlerfreie Leistung und brachte fünf gültige Versuche in die Wertung. Im Reißen steigerte sie sich nach einem gelungenen Auftakt mit 65 Kilogramm auf 70 Kilogramm im dritten Versuch. Beim Stoßen bewies sie Nervenstärke und erhöhte ihre Leistung über 85 und 87 Kilogramm auf 90 Kilogramm.

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Mit einer neuen persönlichen Zweikampfbestleistung von 160 Kilogramm sicherte sich Hügelschäffer den dritten Platz und die Bronzemedaille. In dem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld musste sie sich lediglich zwei Athletinnen aus dem deutschen und österreichischen Nationalkader geschlagen geben. Gleichzeitig stellte sie mit ihrer Leistung einen neuen Unterfrankenrekord in der 63-Kilogramm-Klasse auf und übertraf ihre bisherige Bezirksbestmarke um fünf Kilogramm. Ihre bestehenden Bezirksrekorde im Reißen und Stoßen stellte sie zudem ein.

Bei den Männern ging Philipp Lendner in der Gewichtsklasse bis 94 Kilogramm an den Start. In einem siebenköpfigen Teilnehmerfeld setzte er sich mit deutlichem Vorsprung durch und gewann die Goldmedaille. Im Reißen begann er mit 110 Kilogramm, steigerte sich auf 115 Kilogramm und stellte damit seinen eigenen aktuellen Unterfrankenrekord ein. Der Versuch über 120 Kilogramm und damit einer neuen persönlichen Bestleistung blieb jedoch ohne Erfolg.

Im Stoßen bewältigte Lendner zunächst 135 Kilogramm. Zwei weitere Versuche über 141 Kilogramm waren an diesem Tag nicht erfolgreich. Mit drei gültigen Versuchen und einer Zweikampfleistung von 250 Kilogramm sicherte er sich dennoch den Turniersieg.

Die vorsichtige Lastenwahl im Stoßen war auch auf eine schwere Handgelenksverletzung zurückzuführen, die sich Lendner in der vergangenen Bayernliga-Saison bei einem Versuch mit 145 Kilogramm zugezogen hatte. Sein Ziel, diese Belastung mit einem erfolgreichen Versuch bei gleicher Last zu überwinden, konnte unter den schwierigen Bedingungen nicht umgesetzt werden. Die große Hitze in der Halle und die zunehmend schlechtere Luftqualität erschwerten den Wettkampf zusätzlich. Am Ende stand dennoch ein verdienter Meistertitel für den Schweinfurter Athleten.


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