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Wenn ich Oberbürgermeister wäre, dann… – Was Oliver Schulte als OB anpacken würde

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SCHWEINFURT – 2026 wird es eine(n) neue(n) Oberbürgermeister(in) für Schweinfurt geben. Wer es wird, das wird sich zeigen. Momentan steht zum Beispiel Oliver Schulte von der CSU als Kandidat zur Verfügung. Auf unsere Frage hin, was ihn als Kandidat besonders macht, hat er wie folgt geantwortet:

Ich bin in Schweinfurt geboren, meine Eltern sind Schweinfurter – seit 45 Jahren ist diese Stadt mein Lebensmittelpunkt. Alles, was in meinem Leben Bedeutung hat, hatte stets einen konkreten Bezug zu Schweinfurt. Ich habe hier die Schule besucht, mein Abitur am Rathenau-Gymnasium gemacht und meinen Zivildienst im Leopoldina-Krankenhaus geleistet. Auch während meines Studiums in Würzburg bin ich nicht aus Schweinfurt weggezogen – aus Überzeugung und Verbundenheit.

Bereits in jungen Jahren wurde ich in den Stadtrat gewählt – damals als jüngstes Mitglied. Heute, mit fast 46 Jahren, verbinde ich 20 Jahre kommunalpolitische Erfahrung und bin bereit für einen echten Generationswechsel an der Stadtspitze. Als OB-Kandidat stehe ich für Aufbruch und Innovation.

Beruflich habe ich mit der Management-Tätigkeit bei den DDC Breakdancern und heute als Geschäftsführer im next level.therapie- und trainingszentrum zwei Marken geprägt, die weit über die Grenzen Schweinfurts hinaus Strahlkraft entwickelt haben. Diesen Anspruch – nach außen positiv wahrgenommen zu werden – möchte ich auf unsere Stadt übertragen. Schweinfurt soll überregional als starkes, modernes und lebenswertes Beispiel gelten.

Durch die DDC habe ich einen tiefen Einblick in die Kulturarbeit erhalten, weiß um die Bedeutung kreativer Projekte für die Entwicklung der Identität einer Stadt. In meinem heutigen Beruf stehe ich täglich im direkten Austausch mit Menschen – und erlebe hautnah, was sie bewegt, wo sie Unterstützung brauchen und was ihnen fehlt. Diese Nähe will ich als zukünftiger Oberbürgermeister beibehalten.

Schweinfurt steht vor großen Aufgaben. Die Konsolidierung des städtischen Haushalts wird eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre sein. Gleichzeitig müssen wir die Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft so gestalten, dass Schweinfurt der führende Industriestandort in Nordbayern bleibt. Unternehmer aus der Region schätzen meinen Sachverstand – das zeigt nicht zuletzt meine Wahl in die Vollversammlung der IHK. Ich will dieses Vertrauen nutzen, um eine aktive Wirtschaftspolitik zu gestalten, die Investitionen ermöglicht und Produktivität fördert.

Aber auch das Lebensgefühl in unserer Stadt wird einen hohen Rang einnehmen. Wir müssen unsere Innenstadt weiterentwickeln – mit mehr Aufenthaltsqualität, mit attraktiven öffentlichen Räumen und mit regelmäßigen Veranstaltungen, die Menschen anziehen und Begeisterung auslösen. Die Einkaufsstadt Schweinfurt hat nur dann eine Zukunft, wenn Einkaufen wieder zum Erlebnis wird.

Ich werde mich dafür einsetzen, unsere Stadtverwaltung effizienter, digitaler und bürgernäher aufzustellen – auch mit Blick auf moderne Technologien wie KI. Ich bin tief in Schweinfurt verwurzelt – durch Vereine, Verbände und zahlreiche persönliche Kontakte. Ich bin überzeugt: Unsere Stadt hat mehr Potenzial, das ich gerne aktivieren möchte.

Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Stadtrat will ich auf eine neue Grundlage stellen – mit mehr Fokus auf das Verbindende. Der Teamgedanke soll im Mittelpunkt stehen. Bereits heute werden rund 80 % aller Entscheidungen einstimmig getroffen. Diese Einigkeit möchte ich stärken und für einen gesellschaftlichen Konsens bei den wichtigen Zukunftsthemen werben.

Ich bin kein Theoretiker – ich bin ein Praktiker. Ich packe lieber an, als lange zu reden. Ich stehe für Offenheit, für Visionen und für ein modernes, selbstbewusstes Schweinfurt – bei dem Erfindergeist und der Stolz seiner Bürgerinnen und Bürger Wohlstand und Prosperität sichern.

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