Stefan Labus: Wenn ich Oberbürgermeister wäre, dann…

SCHWEINFURT – Auch Stefan Labus, OB-Kandidat der Freien Wähler äußerte sich nun dazu, was er für die Stadt Schweinfurt als OB zu bieten hätte. Er schreibt:
„Ich traue mir zu, der Stadt Schweinfurt in ihrer aktuellen Misere zu helfen“, verspricht Stefan Labus als Kandidat der Freien Wähler, der auf seiner Prioritätenliste des Wahlprogramms sechs Hauptpunkte nennt, die er gleich in den ersten 100 Tagen im Amt angehen möchte.

Nachdem Labus in seinen Worten maßgeblich die Rettung und den Wiederaufbau des Betriebs im Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt initiiert hat, liegt ihm die weitere Sicherung der Gesundheitsversorgung in und natürlich auch um Schweinfurt am Herzen. Mit mehr Polizeipräsenz und Videoüberwachungen an Brennpunkten, Unterstützung von präventiven Maßnahmen, Zusammenarbeit mit Behörden, Bürgern und dem Innenministerium will er für mehr Sicherheit in der Innenstadt und dem Stadtteilen in Schweinfurt sorgen.

Diese Innenstadt soll – Punkt drei – durch eine weitere Mainbrücke besser erreichbar sein, wobei er die alte Maxbrücke für Fußgänger erhalten möchte. Viertens will er die Innenstadt wieder richtig lebendig werden lassen mit beispielsweise einer Markthalle als attraktiven Treffpunkt. „Unsere Kernstadt muss erstens besser erreichbar sein und zweitens den Besuchern dann auch wieder mehr bieten, damit es sich lohnt, nach Schweinfurt zu kommen. Deshalb müssen wir auch den Einkaufstourismus dringend fördern.“
Die Stadt Schweinfurt müsse unbedingt schneller klimafreundlicher werden, durch beispielsweise mehr Bäume und einer neuen modifizierten Baumschutzverordnung, Entsiegeln von Flächen, dem Erhalt von Kaltluft-Schneisen am Gottesberg und Rückgewinnung von Regenwasser, dies alles mit unterstützend einem regelmäßigen Umwelt-Stammtisch für Industrie, Mittelstand und die Bürger/innen.
Und abschließend geht´s Labus natürlich um die Sicherung der alten Arbeitsplätze und die Stärkung der Industriestadt mit neuen Beschäftigungsstellen beispielsweise auf dem Gebiet der ehemaligen Kasernen. „Ein Innovationspark und Neuansiedlung der Industrie ,wäre dort für Schweinfurt eine riesengroße Chance!“
Die Auflistung seiner Ideen betrifft enorm viele Bereiche. Stefan Labus möchte etwas tun gegen die soziale Schieflage und die Kinderarmut in der Stadt, die Obdachlosenunterkunft umbauen. Das Geld für den geplanten Bürgerpark will er einsparen, genauso das Projekt „Kulturforum“ nicht mehr verfolgen. Er setzt sich für gratis Busfahrten am Wochenende ein, möchte den Marktplatz wieder beleben beispielsweise mit einem kleinen Viktualienmarkt als Dauereinrichtung und mehr Veranstaltungen im Stadtgebiet. Das Citymanagement und die Wirtschaftsförderung der Stadt brauchen wieder eindeutig mehr Erfolge.
Verbessert werden müsse die Personalführung und -koordinierung im Rathaus. Dort soll ein reger Austausch mit Gewerkschaften, Betriebsräten, der Industrie, Einzelhandel und dem Mittelstand stattfinden. Eine Vision für Schweinfurt sei eine Multifunktionshalle im Bereich der einstigen Ledward-Barracks. Dorthin aber solle das Museum Otto Schäfer nicht kommen. Labus denkt zudem an eine jährliche Innovationsmesse für die Bereiche Umwelt, Soziales, Kultur und Wirtschaft.
Der Ausbau der Fernwärme liegt ihm am Herzen, die Regenwasser-Rückgewinnung durch Zisternen, genauso ein größeres Industriemuseum. Stefan Labus möchte einen „Sport Fond“ gründen, um die über 80 Vereine und verdiente Akteure in der Stadt des Sports finanziell zu unterstützen. Zuhören, anpacken und dranbleiben müsse der künftige Schweinfurter Oberbürgermeister.
Am Beispiel des Stadtteils Deutschhof, in dem bei den letzten Bundestagswahlen überdurchschnittlich viele Bürger die AfD wählten, will Stefan Labus bewusst den Dialog vor Ort suchen und mit seinem Programm, gerade was Sicherheit und Ordnung betrifft, punkten. „Ich möchte mit transparenter und sachbezogener Politik sowie bürgernaher Kommunikation überzeugen und setze auf Inhalte statt auf Populismus. Ich stelle mich mit meinem Team klar gegen jede Form von Extremismus, egal aus welcher Richtung.“
Stefan Labus steht zudem für die Unterstützung von Familien, Senioren und sozial Schwachen im Alltag, für die Förderung von Bildung, Kultur und dem Vereinsleben, für eine weitere Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schweinfurt, für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit Barrierefreiheit und für eine verantwortungsbewusste Haushaltspolitik.
Warum Stefan Labus der ideale nächste Oberbürgermeister Schweinfurts in seinen Augen ist? „Weil die Unternehmen und die Gesellschaft in Schweinfurt auf einen zuverlässigen und kompetenten Gesprächspartner im Rathaus angewiesen sind. Der nächste OB muss die Fähigkeit haben, das Schiff Schweinfurt auch im Sturm zu retten. Unsere Stadt braucht einen Oberbürgermeister, der mit Vollgas schnelle Veränderungen und Nahziele umsetzt. Der es sich in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit auch traut, zum Telefon zu greifen und die Regierung von Unterfranken und die Landesregierung in München notfalls um Beratung und eventuell um Unterstützung zu bitten“, formuliert Labus das Anforderungsprofil.
Und er verweist auf seine guten Kontakte zu den von den Freien Wählern geführten Ministerien in München oder zum Gesundheitsexperten Dr. Franceso De Meo und den Sana-Kliniken – Verbindungen, die sich durch die Rettung des Krankenhauses St. Josef für ihn ergeben haben.
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