Stadtmarketing Würzburg begrüßt Posthallen-Rettung: Fünfjahres-Lösung sichert Kultur- und Kongressstandort Würzburg
WÜRZBURG – Das Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ e.V. begrüßt die Rettung der Posthalle durch die vereinbarte Fünfjahres-Lösung zwischen der Stadt Würzburg und der Beethoven-Gruppe. Diese Entscheidung sichert nicht nur einen wichtigen Kulturstandort, sondern auch die Tagungs- und Kongresskapazitäten während der geplanten Sanierung des Congress Centrums Würzburg (CCW).
Wolfgang Weier, Geschäftsführer des Stadtmarketings, bezeichnete die Lösung als einen „Gewinn auf ganzer Linie“ und lobte die konstruktive Zusammenarbeit zwischen kommunalen und privaten Akteuren.
Strategische Bedeutung der Posthalle
Die Posthalle erfüllt laut Stadtmarketing eine doppelte strategische Funktion:
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Kulturstandort: Sie ist eine unverzichtbare Institution für mittelgroße Konzerte, Comedy und kulturelle Events.
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Tagungs- und Kongressdestination: Sie dient als essenzielle Ausweichlösung für das CCW ab 2028.
„Kongresse und Tagungen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Würzburg mit erheblichen Auswirkungen auf Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel“, so Weier. Die Posthalle sichere in der Übergangszeit nicht nur Veranstaltungen, sondern auch Arbeitsplätze und Wertschöpfung.
Florian Volk, Vorsitzender von „Würzburg macht Spaß“, ergänzte, dass der geplante Fokus auf kulturelle Highlights und hochwertige Konzertveranstaltungen Würzburgs Profil als Kulturstadt stärke.
Appell für eine dauerhafte mittlere Spielstätte
Das Stadtmarketing appelliert eindringlich, die gewonnenen fünf Jahre intensiv für die Suche nach einem dauerhaften Standort für eine mittlere Spielstätte (Kapazität zwischen circa 400 und 2.500 Personen) zu nutzen.
Weier argumentiert, dass diese Kapazität dringend benötigt wird, da die geplante Multifunktionsarena erst ab etwa 3.000 Besuchern rentabel sei und somit eine Lücke im Kulturangebot für viele Konzerte und Shows entstehen würde.
Als mögliche Option schlägt Weier das kürzlich erworbene Faulenberg-Areal vor, um dort über die Entwicklung eines echten Kulturquartiers nachzudenken. Volk betonte abschließend: „Diese Übergangslösung ist ein Zeitgeschenk. Jetzt gilt es, gemeinsam […] tragfähige Konzepte zu entwickeln.“
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