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Urlaubszeit ist auch Saison für Betrüger: Vorsicht vor Fake-Ferienwohnungen im Internet

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BAYERN – Bayerns Justizminister Georg Eisenreich warnt zum Start der Sommerferien vor Betrug mit gefälschten Ferienunterkünften. Cyberkriminelle locken mit vermeintlichen Schnäppchen, die sich erst am Urlaubsort als Phantom-Wohnungen herausstellen.

Ein aktueller Fall zeigt die Gefahr: Medienberichten zufolge standen an der italienischen Adriaküste rund 120 Urlauber vor ihrer gebuchten Unterkunft – die Wohnung existierte gar nicht. Teilweise hatten die Betroffenen den gesamten Reisepreis bereits bezahlt oder zumindest eine Anzahlung geleistet.

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„Schauen Sie bei Angeboten genau hin, damit der Traumurlaub nicht als Albtraum endet“, warnt Eisenreich. Betrüger würden ihre Angebote unter anderem über Reiseportale und soziale Netzwerke verbreiten. Teilweise ahmten sie auch die Internetauftritte seriöser Unternehmen nach.

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Vorsicht auch bei Ausweiskopien

Besonders warnt der Minister davor, unbekannten Personen Kopien des Personalausweises oder Reisepasses zu schicken. Solche Dokumente könnten für Identitätsdiebstahl und Identitätsmissbrauch verwendet werden.

Die Justizministerkonferenz hatte bereits im November einen bayerischen Antrag unterstützt, der einen eigenen Straftatbestand für Identitätsmissbrauch fordert. Nach Ansicht Eisenreichs brauchen Betroffene einen besseren Schutz, da persönliche und geschäftliche Vorgänge zunehmend online und über soziale Netzwerke abgewickelt werden.

Diese Tipps gibt das Justizministerium

  • Bei auffällig günstigen Preisen skeptisch sein: Ist ein Angebot deutlich billiger als vergleichbare Unterkünfte, sollte genau geprüft werden.
  • Links und Anbieter überprüfen: Insbesondere bei Angeboten aus sozialen Netzwerken sollte kontrolliert werden, ob sie tatsächlich zu einem seriösen Buchungsportal oder Anbieter führen.
  • Bei Vorauszahlungen vorsichtig sein: Stimmen Vertragspartner und Zahlungsempfänger nicht überein oder wechseln die Kontoinhaber, ist besondere Vorsicht geboten.
  • Keine Ausweiskopien an Unbekannte schicken: Auch vermeintliche „Vertrauensnachweise“ können für kriminelle Zwecke missbraucht werden.
  • Weitere Warnhinweise beachten: Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland informiert ebenfalls über typische Betrugsmaschen bei Online-Buchungen.


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