Teilnehmerinnen für VR-Studie zu Furchtreaktionen gesucht – Am Uniklinikum Würzburg wird erforscht, wie virtuelle Eindrücke Emotionen und physiologische Reaktionen beeinflussen
In dieser Mitteilung des Universitätsklinikums Würzburg sucht das Team um Prof. Dr. Grit Hein weibliche Probandinnen für eine wissenschaftliche Studie zur Untersuchung von Angst- und Furchtreaktionen in virtuellen Umgebungen. Ziel der Forschung am Zentrum für Psychische Erkrankungen ist es zu verstehen, wie virtuelle Eindrücke und Geräusche die Emotionen sowie die körperliche Hautleitfähigkeit beeinflussen, die als Indikator für die Aktivität des Nervensystems dient.
Die Eckdaten der Studie im Überblick:
Ablauf und Ort
Die Untersuchung findet in einem speziellen VR-Raum am Margarete-Höppel-Platz 1 in Würzburg statt und dauert etwa eine Stunde. Dabei werden die Teilnehmerinnen mit verschiedenen virtuellen Szenarien und Geräuschen konfrontiert.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Gesucht werden gesunde Frauen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren. Wichtige Ausschlusskriterien sind neurologische oder psychiatrische Vorerkrankungen sowie Platzangst. Zudem werden gute Deutschkenntnisse vorausgesetzt.
Vergütung und Kontakt
Für die Teilnahme an der Untersuchung wird eine Aufwandsentschädigung von 13 Euro gezahlt. Interessierte können sich per E-Mail an die Studienleiterin Lorena Marcantonio wenden (lorena.marcantonio@stud-mail.uni-wuerzburg.de).
Wissenschaftlicher Hintergrund
Die Messung der Hautleitfähigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Studie. Da Emotionen wie Stress oder Angst die Schweißproduktion minimal verändern, steigt der Hautleitwert an. Dies ermöglicht es den Forschern, die unbewussten Schutzmechanismen des Körpers – den sogenannten Fight-or-Flight-Modus – objektiv zu erfassen und zu analysieren.
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