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Informationsveranstaltung Demenz im Landratsamt Schweinfurt

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SCHWEINFURT – Die Informationsveranstaltung „Demenz oder nur Vergesslichkeit?“, organisiert von der GesundheitsregionPlus Stadt und Landkreis Schweinfurt, stieß auf großes öffentliches Interesse. Über 120 Besucherinnen und Besucher kamen in den Sitzungssaal des Landratsamts Schweinfurt, um sich über das Thema Demenz zu informieren und den Vortrag von Petra Dlugosch zu hören, Sozialpädagogin, Gerontologin und Projektassistentin beim Digitalen Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern).

Ziel der Veranstaltung war es, über die Erkrankung aufzuklären, den Unterschied zwischen normalem Vergessen und Demenz zu verdeutlichen und konkrete Hilfestellungen für den Alltag im Umgang mit Betroffenen zu geben.

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Petra Dlugosch betonte, dass Demenz eine vielschichtige Erkrankung sei, die über einen längeren Zeitraum beobachtet werden müsse. Sie erklärte, es sei wichtig, zwischen altersbedingten Veränderungen und Anzeichen einer Demenz zu unterscheiden. Während Sehstörungen, nachlassendes Hören oder reduzierte Muskelkraft oftmals durch Hilfsmittel oder Training kompensiert werden könnten, benötigten Menschen mit Demenz eine andere Form von Unterstützung und Verständnis.

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Ergänzend zum Vortrag bot die Veranstaltung eine Plattform für mehrere regionale Beratungs- und Informationsstände rund um das Thema Demenz. Interessierte konnten sich dort über Präventionsmöglichkeiten, Unterstützungsangebote und Anlaufstellen in Stadt und Landkreis Schweinfurt informieren. Die Stände trugen dazu bei, das Thema praxisnah zugänglich zu machen.

Landrat Florian Töpper würdigte in seinem Grußwort das Engagement aller Beteiligten. Das Thema Demenz und der gesellschaftliche Umgang damit seien entscheidend für die Teilhabe betroffener Menschen. Er dankte der GesundheitsregionPlus, dem bayerischen Gesundheitsministerium sowie allen beteiligten Organisationen für ihre Aufklärungsarbeit.

digiDEM Bayern verfolgt das Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren pflegenden Angehörigen – besonders im ländlichen Raum – nachhaltig zu verbessern. Finanziert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention.

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