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Frei Wähler beantragen Einrichtung eines Long-COVID-Zentrums in Schweinfurt

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SCHWEINFURT – Die Freie-Wähler-Fraktion in Schweinfurt hat bei Oberbürgermeister Ralf Hofmann die Prüfung zur Einrichtung eines ambulanten Long-COVID-Zentrums beantragt.

Hier sind die zentralen Punkte des Antrags zusammengefasst:

  • Zielsetzung: Es soll eine wohnortnahe, niederschwellige Anlaufstelle für die Region Schweinfurt geschaffen werden. Diese soll explizit nicht als wissenschaftliches Spezial- oder Forschungszentrum dienen, sondern eine koordinierende Struktur in der Fläche bieten.

  • Begründung: Die Fraktion sieht einen großen Versorgungsbedarf, da in Unterfranken Schätzungen zufolge über 4.100 Personen von Long-COVID betroffen sind. Viele Betroffene klagen über lange Wartezeiten, fehlende Anlaufstellen und eine unzureichende Koordination der Behandlungsangebote.

  • Rolle des Zentrums: Die Anlaufstelle soll die Lücke zwischen der hausärztlichen Ebene und den spezialisierten universitären Ambulanzen (z. B. in Würzburg) schließen, indem sie Diagnostik, Beratung und Therapieangebote bündelt und Patienten durch das Versorgungssystem leitet.

  • Vorgehen: Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Einrichtung gemeinsam mit dem Leopoldina-Krankenhaus, dem Josef-Krankenhaus und weiteren Akteuren zu prüfen. Zudem soll ein Konzept erarbeitet werden, das bestehende Strukturen einbindet, und es sollen Finanzierungsmöglichkeiten sowie Kooperationen mit Stellen wie der Kassenärztlichen Vereinigung oder der Rentenversicherung identifiziert werden. Über die Ergebnisse und den regionalen Versorgungsbedarf soll dem Stadtrat berichtet werden.

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