SWG-Aufsichtsrat informiert über aktuelle Bauprojekte und Modernisierungen

SCHWEINFURT – Der Aufsichtsrat der Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt (SWG) hat sich in seiner Sitzung am 14. Juli 2026 unter Leitung des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden und Oberbürgermeisters Ralf Hofmann mit den aktuellen Bau- und Modernisierungsmaßnahmen des Unternehmens beschäftigt.
Mit seinem Amtsantritt als Oberbürgermeister im Mai übernahm Ralf Hofmann zugleich den Vorsitz des SWG-Aufsichtsrats. An der konstituierenden Sitzung nahm das Gremium geschlossen teil. Dem neuen Aufsichtsrat gehören Florian Dittert, Ludwig Paul, Marianne Prowald, Anne Schmeltzer, Adi Schön, Oliver Schulte und Hans Willacker an. Zur stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Anne Schmeltzer gewählt.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die laufenden Bauprojekte der SWG. Besonders im Fokus stand die abgeschlossene Modernisierung des Gebäudes Albertistraße 25 am Hochfeld. Die Arbeiten wurden im Juni 2026 weitgehend beendet, seit Mitte Juni sind die 44 öffentlich geförderten Wohnungen bezugsbereit. Lediglich Restarbeiten an den Außenanlagen stehen noch aus.

Durch eine neue Pelletheizung und Photovoltaikanlagen wurde das Gebäude energetisch modernisiert. Zusätzlich wurden die Wohnqualität und Barrierefreiheit durch neue Bäder, einen barrierefreien Zugang sowie eine überwiegend altersgerechte Gestaltung der Wohnungen verbessert.
Auch die Arbeiten am benachbarten Gebäude Albertistraße 23 schreiten voran. Die Fertigstellung ist voraussichtlich für März 2027 vorgesehen. Wie bei der Albertistraße 25 wird auch dieses Gebäude auf einen nahezu neuwertigen Standard gebracht. Nach Abschluss entstehen dort ebenfalls 44 öffentlich geförderte Wohnungen.
Fortschritte gibt es außerdem bei der Heizungsumstellung in der Auenstraße 24-26 sowie der Merckstraße 12-16. Die bisherige Gaszentralheizung aus dem Jahr 2003 wird durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Schweinfurt ersetzt. Die Arbeiten sollen im September 2026 abgeschlossen werden.
Bei den Gebäuden in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 1-7 und Florian-Geyer-Straße 2 wird derzeit die weitere Vorgehensweise geprüft. Ursprünglich war eine Modernisierung vorgesehen. Aufgrund veränderter Förderbedingungen und der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen untersucht die SWG nun auch einen möglichen Abriss mit anschließendem Ersatzneubau in modularer und serieller Bauweise. Das Umzugsmanagement läuft bereits seit Juli 2025.
Der Aufsichtsrat erhielt zudem Informationen zum Entwicklungsgebiet „Am Herroth“. Die Abbrucharbeiten der Gebäude Danzigstraße 1 und 3 sowie Am Herroth 2 und 4 sind abgeschlossen. Der anfallende Bauschutt soll in den kommenden Wochen aufbereitet und als Baumaterial wiederverwendet werden.
Für den frei gewordenen Bereich ist unter anderem eine Nutzung als Parkfläche für ein autofreies Quartier denkbar. Gleichzeitig werden auch alternative Konzepte geprüft. Sowohl Modernisierung als auch Ersatzneubau bleiben mögliche Optionen. Aufgrund der derzeitigen Fördersituation verschiebt sich der frühestmögliche Baubeginn für den zweiten Bauabschnitt (Am Herroth 6-12) und den dritten Bauabschnitt (Am Herroth 14-20) voraussichtlich auf Mitte 2028.
Der vierte und letzte Bauabschnitt des Quartiers am Eingang auf Bellevue wurde bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt. Dort bietet die SWG derzeit noch hochwertige Eigentumswohnungen nach aktuellem Baustandard sowie eine Gewerbeeinheit zur Vermietung an.

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