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SenerTec beendet Produktion in Schweinfurt – Stadt und Landkreis kritisieren Vorgehen des Mutterkonzerns

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SCHWEINFURT – Die Ära der „Dachs“-Produktion am Standort Schweinfurt endet. Wie am 18. Juni 2026 auf einer Betriebsversammlung bekannt wurde, hält der Mutterkonzern BDR Thermea an seiner Entscheidung fest, die Fertigung der Blockheizkraftwerke (BHKW) einzustellen und in das europäische Fertigungsnetz des Konzerns zu verlagern.

Entscheidung gegen den Standort Schweinfurt

Trotz intensiver Bemühungen der Mitarbeitenden und des Betriebsrats, die in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Schweinfurt um den Erhalt des Werks gekämpft hatten, blieb der Widerstand ohne Erfolg. Die Konzernmutter BDR Thermea bestätigte das endgültige Aus für die Produktion der Kraft-Wärme-Kopplung-Produktlinie am traditionsreichen Standort Schweinfurt.

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Oberbürgermeister Ralf Hofmann und Landrat Florian Töpper zeigten sich tief enttäuscht über die Entscheidung und die Art und Weise der Kommunikation. Insbesondere kritisierten sie, dass sich die Geschäftsführung bei der entscheidenden Betriebsversammlung nicht persönlich den Fragen der Belegschaft gestellt habe:

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  • „Bittere Nachricht“: Die Schließung sei ein herber Schlag für die hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre Familien sowie den Wirtschaftsstandort Schweinfurt.

  • Forderung nach Fairness: Angesichts der wirtschaftlichen Entscheidung fordern Stadt und Landkreis nun die umgehende Erarbeitung eines fairen Sozialplans, um die Folgen für die Betroffenen so sozialverträglich wie möglich abzufedern.

Blick nach vorn: Fachkräfte in der Region halten

Trotz des Verlusts der SenerTec-Produktion richten Oberbürgermeister Hofmann und Landrat Töpper den Blick auf die Zukunft des Wirtschaftsstandorts. Ihr Ziel ist es, die hochkompetenten Fachkräfte, die nun von der Schließung betroffen sind, in der Region Schweinfurt zu halten. Aufgrund der hohen Fachkompetenz der Belegschaft soll die Attraktivität Schweinfurts als Industriestandort genutzt werden, um den Betroffenen neue berufliche Perspektiven vor Ort zu eröffnen.


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