Schulamt im Landkreis Bad Kissingen sehr zufrieden mit der Personalsituation

BAD KISSINGEN – Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wurden im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 904 Schülerinnen und Schüler eingeschult, was zwei Klassen mehr als im Vorjahr entspricht. Das Schuljahr kann sehr positiv starten, da alle Grund- und Mittelschulen mit ausreichendem Lehrpersonal versorgt werden konnten. Im Rahmen einer kleinen Feier wurden zudem 16 Lehramtsanwärter und neun Lehrer auf Probe für die Grundschulen sowie sechs Lehramtsanwärter und acht Lehrkräfte auf Probe für die Mittelschulen vereidigt.
Zufriedenstellende Personalsituation
Schulamtsdirektorin Birgit Herré zeigte sich erfreut über die Personalsituation und betonte, dass der Beruf des Lehrers anspruchsvoll sei, da er sich mit Menschen und nicht mit Sachproblemen befasse. Der stellvertretende Landrat Emil Müller ergänzte, dass Lehrkräfte wichtige Ansprechpartner seien, denen Kinder vertrauen können. Er lobte zudem die Seminarleiterinnen und -leiter für ihr Engagement bei der Vorbereitung der jungen Lehrkräfte auf ihre Prüfungen und die Vermittlung von Praxiswissen.
Angebote für neu zugewanderte Schüler

Für das Schuljahr 2025/2026 wurden erneut schulartunabhängige Deutschklassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 eingerichtet. Diese richten sich an neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler, die dem Regelunterricht aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse noch nicht folgen können. Im Landkreis Bad Kissingen gibt es diese Klassen an der Mittelschule Bad Bocklet und am Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen. Auch in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 wurden Deutschklassen geschaffen, um den raschen und umfassenden Erwerb der deutschen Sprache zu fördern und den Schülern einen möglichst zügigen Wechsel in die passende Schulart zu ermöglichen.


Chancengleichheit durch das Startchancenprogramm
Zudem nehmen im Landkreis Bad Kissingen vier Schulen am Startchancenprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil. Ziel des Programms ist es, die Chancengerechtigkeit im Bildungsbereich zu erhöhen und sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern. Die teilnehmenden Grund- und Mittelschulen können dadurch neue pädagogische Konzepte erproben oder ihre Klassenzimmer innovativer ausstatten.

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