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Neuer Venture-Capital-Fonds für den Wirtschaftsraum Unterfranken gestartet

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WÜRZBURG – Unterfranken soll als Standort für technologieorientierte Gründungen gestärkt werden. Mit dem neuen Fonds „14leafs“ haben die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), die Sparkasse Mainfranken Würzburg und StellaVent Capital eine Struktur geschaffen, die gezielt in forschungsintensive Start-ups investiert und diese langfristig in der Region verankern will.

Bisher wanderten viele vielversprechende Gründungsideen aus der Region ab, sobald Kapital aus anderen Metropolen akquiriert wurde. Der Fonds 14leafs setzt genau hier an: Er stellt nicht nur Kapital bereit, sondern begleitet junge Unternehmen beim Aufbau stabiler Strukturen, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort zu halten. Das Zielvolumen des Fonds liegt bei 50 Millionen Euro.

Finanzierung von der Gründung bis zum Wachstum

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Der Fokus von 14leafs liegt auf der Finanzierung in frühen Phasen – vom sogenannten Pre-Seed-Stadium bis zur Series-A.

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  • Investitionsvolumen: Erstinvestitionen bewegen sich typischerweise zwischen 100.000 Euro und rund einer Million Euro.

  • Branchenfokus: Gefördert werden vor allem Projekte aus den Bereichen Life Sciences, Health sowie Deep und Digital Tech.

  • Umfang: Über die gesamte Laufzeit sind etwa 40 bis 50 Beteiligungen geplant.

Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft

Die Region verfügt über eine hohe wissenschaftliche Innovationskraft, die nun besser in die unternehmerische Praxis überführt werden soll. Prof. Dr. Paul Pauli, Präsident der JMU, sieht in dem Fonds das entscheidende Bindeglied, um exzellente Forschungsgrundlagen in erfolgreiche Unternehmen zu verwandeln.

Die Sparkasse Mainfranken Würzburg integriert den Fonds in ihr bestehendes Engagement für Gründer, zu dem bereits die „360° Base“ als Zentrum für Gründung und Nachfolge gehört. Jochen Schönleber, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, betont die Notwendigkeit, Gründungen durch regionales Kapital eine langfristige Perspektive in Unterfranken zu bieten.

Netzwerk und Expertise

Hinter dem Fonds steht mit StellaVent Capital ein erfahrenes Management. Neben der finanziellen Unterstützung profitieren die Start-ups von einem starken Netzwerk zu etablierten Unternehmen und dem Zugang zu weiteren Investoren. Prof. Dr. Axel Winkelmann, Partner bei 14leafs, unterstreicht dabei die Bedeutung der engen Begleitung der Gründerteams von der ersten Validierung der Idee bis zum internationalen Wachstum.

Obwohl der regionale Fokus im Vordergrund steht, ist der Fonds grundsätzlich auch für überregionale Start-ups offen, sofern deren technologische Konzepte überzeugen. Mehr unter www.14leafs.de

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