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IG BAU: WSS-Regel schützt Beschäftigte vor Sonne und Hitze

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SCHWEINFURT – Wer im Sommer unter freiem Himmel arbeitet, sollte sich konsequent vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen. Darauf weist die IG BAU Mainfranken hin. Besonders wichtig seien ausreichend Sonnencreme, genügend Getränke und regelmäßige Pausen im Schatten.

„Sonnencreme satt“ sei für alle, die draußen arbeiten, unverzichtbar, betont Michael Groha, Vorsitzender der IG BAU Mainfranken. Die wichtigste Sommer-Regel laute: „Eincremen, eincremen, eincremen. Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das: Lichtschutzfaktor 50. Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz ist das A und O gegen Hautkrebs“, rät Michael Groha.

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Nach Angaben der Gewerkschaft sollten insbesondere Beschäftigte auf dem Bau, im Garten- und Landschaftsbau sowie in der Landwirtschaft auf ausreichenden Sonnenschutz achten. „Es ist wichtig, sich im Job nicht verbrennen zu lassen“, so Groha. Zudem gelte: „Oben ohne ist bei der Arbeit unter praller Sonne alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Auch ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehört zum Sommer-Outfit auf dem Bau.“ Dafür habe der Arbeitgeber zu sorgen.

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Ebenso müsse der Arbeitgeber ausreichend Getränke bereitstellen. „Auch das Durstlöschen bei Sommerhitze ist Sache des Chefs“, sagt Michael Groha. Die IG BAU Mainfranken fordert deshalb eine „Getränke-Flatrate“ für Beschäftigte, die im Freien arbeiten. Bei körperlich anstrengender Arbeit in großer Hitze empfiehlt die Gewerkschaft, täglich drei bis fünf Liter zu trinken. „Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees“, erklärt Groha.

Darüber hinaus seien regelmäßige Pausen im Schatten – etwa unter einem Sonnensegel – sowie eine Verlagerung der Arbeitszeiten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden sinnvoll. Die Gewerkschaft fasst ihre Empfehlungen in der „WSS-Regel“ zusammen: Wasser, Sonnencreme und Schatten.

Außerdem empfiehlt die IG BAU allen Menschen, die regelmäßig im Freien arbeiten, einen jährlichen Hautkrebs-Check beim Hautarzt.

Weitere Informationen und praktische Tipps zum Sonnen- und Hitzeschutz bietet die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) unter: www.bgbau.de/service/angebote/arbeitsschutzpraemien/praemie/individueller-sonnen-und-hitzeschutz.


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