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Die IG-Bau sagt: 15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen

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SCHWEINFURT – Gute Nachrichten für die rund 1.390 Reinigungskräfte in Schweinfurt: Mit Beginn des Jahres 2026 steigen die Löhne in der Gebäudereinigung deutlich an. Wie die IG BAU Mainfranken mitteilt, klettert der gesetzliche Branchenmindestlohn auf mindestens 15 Euro pro Stunde. Für Fachkräfte in der Außen- und Fassadenreinigung liegt die neue Lohnuntergrenze sogar bei 18,40 Euro. Diese Anpassung ist für alle 16 in Schweinfurt ansässigen Gebäudereinigungsunternehmen verpflichtend und sorgt dafür, dass die Arbeit in Büros, Schulen und Krankenhäusern künftig fairer entlohnt wird.

Michael Groha, Vorsitzender der IG BAU Mainfranken, betont die Bedeutung dieser Lohnsteigerung für die Branche. Die Reinigungskräfte leisteten einen ebenso wichtigen wie körperlich fordernden Dienst an der Stadtgesellschaft, der durch die neuen „Lohn-Limits“ nun eine stärkere finanzielle Wertschätzung erfahre. Er stellt zudem klar, dass kein Arbeitgeber der Branche diese Sätze unterschreiten darf, unabhängig davon, ob es sich um die Innenreinigung oder spezialisierte Fassadenarbeiten handelt.

Neben den Stundenlöhnen für gelernte und ungelernte Kräfte wurde auch die Ausbildungsvergütung im Gebäudereiniger-Handwerk spürbar angehoben. Auszubildende starten im ersten Jahr nun mit 1.000 Euro monatlich in den Beruf. Im zweiten Jahr steigert sich die Vergütung auf 1.150 Euro, während angehende Gebäudereiniger im dritten Lehrjahr bereits 1.300 Euro erhalten. Damit möchte die Gewerkschaft die Attraktivität des Handwerks steigern und junge Menschen für die Ausbildung in dieser systemrelevanten Branche gewinnen.

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