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Das Ende der Kegel-Saison: Schweinfurts Herren steigen vielleicht ab, die ESV-Damen wohl erneut auf

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Schweinfurt – Am Sonntag bestritten die Zweitliga-Frauen des ESV Schweinfurt ihr letztes Spiel in dieser Saison zu Hause gegen den VfB 1906 Sangerhausen.Auch am letzten Spieltag gelang den Bundesliga-Männern des ESV Schweinfurt am Samstag bereits kein Sieg. Im Duell der Eisenbahner Sportvereine unterlag das Team mit 3:5 Mannschaftspunkten und beschließt die Saison auf dem letzten Tabellenplatz.

Zunächst zu den Frauen: Bereits in der Startpaarung zeigten sie, wer gewinnen möchte. Kerstin Hörmann spielte konzentriert und wurde mit 477 Kegeln belohnt. Ihrer Gegnerin Maria Handschke (445) konnte sie dadurch 32 Kegel abnehmen. Die Sensation lieferte dann Anja Willacker ab. Mit sagenhaften 533 Kegeln avancierte Sie zur Tagesbesten. Lediglich 3 Kegel fehlten ihr zum Ligaheimrekord. Auf den ESV-Bahnen bedeutete dies den Bahnrekord der Frauen auf Bahn 3+4, sowie Bahn 4 mit 279 Kegeln. Cassandra Schöpp (438) konnte da nur staunen und bekam 95 Kegeln abgenommen. Ein passabler Vorsprung von 127 Kegeln war die Bilanz.

Das Mittelpaar versuchte alles um den Vorsprung zu halten. Rebecca Weber-Faust verbaute sich im Abräumen ein besseres Ergebnis. Ihre 437 Kegel reichten jedoch aus um Claudia Beyer (404) in Schach zu halten. Kerstin Trinklein (439) hatte auch stellenweise Probleme, was ihre Kontrahentin Margit Schöpp (471) auszunutzen wusste. Trotz alledem konnte der Vorsprung noch um 1 Holz erhöht werden.

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Die Schlusspaarung sollte nun den Sieg klar machen. Susanne Stretz hatte jedoch, vor allem in die Vollen, Probleme und blieb bei 419 Kegeln hängen. Auch ihre Gegnerin Andrea Predatsch war im 2.Durchgang völlig von der Rolle und musste sich mit 387 Kegeln zufrieden geben. Anke Ruhl spielte zwar akzeptable 447 Kegel, hatte jedoch gegen die Beste Gästespielerin Carla Keßler-Regel nicht den Hauch einer Chance. Denn auch sie übertraf mit hervorragenden 514 Kegeln die magische 500er Marke. Am Ende hieß es 2752 für den ESV und 2659 für Sangerhausen. Es blieb ein Plus von 93 Kegeln.

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Mit diesem Sieg sicherten sich die Unterfränkinnen auch den 2.Platz in der Tabelle, hinter den punktgleichen Frauen aus Brand-Erbisdorf, welche ebenfalls ihr letztes Spiel gewannen. Da laut dem Spielleiter nach derzeitigem Stand die Brand-Erbisdorfer Mannschaft auf ihr Aufstiegsrecht verzichtet, werden die Schweinfurterinnen voraussichtlich nach einem Jahr in der 2.Bundesliga in der kommenden Saison wieder in der höchsten Spielklasse, der 1.Bundesliga 120 Wurf antreten.
18. Spieltag: ESV Schweinfurt – VfB 1906 Sangerhausen: 2752:2659

Und damit zu den Herren: Am Anfang spielte Christian Rennert gegen Darko Lotina. An seiner Seite bekam der Jugendspieler Manuel Hörmann seinen ersten Einsatz in der Bundesliga, da die Verletzungssorgen der Schweinfurter immernoch andauern. Er spielte gegen den besten Ravensburger Reiner Buschow. Rennert verlor die ersten beiden Durchgänge unglücklich. Lotina kam jedoch auf den beiden Schlussdurchgängen völlig aus dem Tritt, so dass Rennert sich diese beiden Satzpunkte sichern konnte. Das Duell endete so mit 2:2 SP. Die Nase vorn hatte am Ende der Schweinfurter mit einem Gesamtergebnis von 587 Kegeln. Lotina kam auf 579. Hörmann hingegen bekam eine Lehrstunde. Er kam auf den Bahnen überhaupt nicht zurecht und musste sich letztlich mit 465 Zählern zufrieden geben. Buschow hingegen spielte hervorragend und markierte mit seinen 644 Zählern deutlich die Tagesbestmarke und holte mit 4:0 SP außerdem den MP für die Gastgeber. Nach MP stand es zu diesem Zeitpunkt 1:1, aber im Gesamtergebnis waren die Unterfranken mit 171 Holz Rückstand bereits weit abgeschlagen.

Die Kegelmänner des ESV SchweinfurtDie Mittelpaarung bestand aus Christoph Parente, der gegen Herbert Fäßler ran musste und den nach langer Krankheit wieder aufgestellten Gerald Müller. Er traf auf Zdravko Lotina. Parente spielte eine souveräne Partie und sicherte sich auf der dritten Bahn durch das 3:0 (SP) bereits den MP. Dass es im letzten Durchgang nicht mehr so lief und Fäßler ausgleichen konnte, war fast schon nebensächlich. Müller hingegen tat sich schwer wieder in den Rhythmus zu kommen. Vor allem im Abräumen tat er sich schwer, was Lotina natürlich ausnutzte. Müller kam am Ende auf magere 511 Zähler. Lotina auf 584. Mit 0:4 SP gaben die Kugellagerstädter auch diesen MP ab. Der Rückstand belief sich zwar schon auf uneinholbare 214 Kegel, jedoch stand es nach MP noch 2:2 unentschieden. Da zu erwarten war, dass die Ravensburger die beiden MP für das höhere Gesamtergebnis erhielten, lag es nun am Schlusspaar, beide Duelle zu gewinnen um ein Unentschieden herauszuholen.

Hier spielten Andreas Ruhl gegen Markus Baumgartner und Daniel Eberlein gegen Nicolai Müller. Eberlein und Müller spielten zwar nicht auf höchstem Niveau, jedoch kämpften beide Athleten um jedes Holz. Daraus entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem sich der Schweinfurter letztlich knapp mit 2,5:1,5 SP den MP sichern konnte. Bei Ruhl lief es leider nicht so gut. Zwar konnte er zeitweise mit Baumgartner mithalten, machte sich jedoch durch einige Unkonzentriertheiten das Leben zu schwer. Im Grunde konnte er den Ravensburger aber nicht ernsthaft gefährden. Er unterlag so mit einem schwachen Ergebnis von 537 Zähler auch mit 0:4 SP. Baumgartner scheiterte nur knapp an der 600er-Grenze und erzielte 596 Kegel.

Wie erwartet holten die Gastgeber die Punkte für das Gesamtergebnis. Dieses lautete 3500 : 3241. Damit stand die 5:3 Niederlage fest. Der ESV Schweinfurt steht damit zwar auf dem letzten Tabellenplatz, darf aber dennoch auf den Klassenerhalt hoffen. Die beiden Aufsteiger aus den 2. Bundesligen können nämlich wählen, ob sie in die 1. Bundesliga 120 Wurf (in der der ESV Schweinfurt spielt) oder in die 1. Bundesliga 200 Wurf aufsteigt. Sollte kein Aufsteiger in die 120 Wurf-Liga kommen, bleiben die Eisenbahner ein weiteres Jahr im Oberhaus.

18. Spieltag, 1. Bundesliga 120 Wurf: ESV Ravensburg – ESV Schweinfurt 3500:3241 (5:3)

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