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Auf nach Frau Linsenbreders Kleinrinderfeld: Bei den Schnüdeln soll Neuzugang Gumbrecht das Tor hüten

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SCHWEINFURT – Spielereien mit dem Namen mussten erlaubt sein. „Essig ist sauer“ bot sich an, genauso „Jetzt haben sie den Salat!“ Weil Stephan Essig seinen am Freitagabend gefassten Entschluss am Samstagvormittag in die Tat umsetzte und sich nach nur einer Saison und vier weiteren Punktspielen wieder vom Fußball-Bayernligisten FC Schweinfurt 05 verabschiedete, durften die Journalisten an witzigen Überschriften basteln. Die Verantwortlichen der Schnüdel saßen derweil zusammen und steckten die Köpfe in Sachen Keeper-Nachfolge zusammen.

Beruhigungsmeldung eins zuerst: Matthias Gumbrecht wird am Mittwoch mit ziemlicher Sicherheit in Kleirinderfeld im Kasten stehen. „Das war ja ohnehin so geplant, weil Stephan Essig privat unter der Woche in London ist“, erklärt FC-Sportdirektor Rüdiger Mauder. Gumbrecht, zuvor ebenso in London, beruflich belastet, aber langjähriger Weggefährte von Gerd Klaus in Erlangen, wird nun zunächst das Tor hüten. Andreas Binner und Andreas Bäuerlein sind ja beide angeschlagen, Talent Felix Reusch noch nicht frei für die Senioren. „Das ist unser nächstes Ziel“, sagt Mauder, der langfristig auf den von Fürth zurückgekehrten 17-Jährigen setzen will. Als Zeichen des Vertrauens auf die Jugend. Daher hält sich die Panik beim FC 05 in Grenzen. Regionale Talente wie Gerolzhofens Valentin Roth hat man zwar auf der Liste, dringende Notwendigkeit besteht aber nicht. Notfalls stehen ja noch Christof Saballus und Wladimir Slintchenko für den Kasten zur Verfügung. Beide sind zwar Feldspieler, Saballus aber stand beim 2:0 der U 23 bei Wiesentheid II letzten Samstag im Reservetor, als Gerd Klaus 30 Minuten als Feldspieler mitkickte und sogar die Tore vorbereitete.

Weil sich Michael Kraus´ befürchteter Bruch „nur“ als schwere Oberschenkel-Prellung herausstellte, wuchs zum Wochenende schon wieder die Laune im Grün-Weißen Lager. In Kleinrinderfeld wird der offensive Mittelfeldmann zwar noch fehlen (weshalb die Variante mit einem offensiveren Sebastian Kneißl und mit Benjamin Demel in der ersten Elf nicht unrealistisch scheint), auch ohne Kraus aber muss es einfach hinhauen gegen das Team aus dem Südwesten Würzburgs.

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Der Aufsteiger holte erst einen Punkt (gegen am Samstag in Schweinfurt gastierende Trogener), verlor gegen Memmelsdorf sowie in Großbardorf und bei Don Bosco Bamberg, schoss insgesamt vier Tore und damit eines weniger als der FC 05 alleine gegen Erlangen. Gaolgetter Peter Endres hat (noch) Ladehemmungen. Mit Co-Trainer Florian Streit (unterstützt Erfolgscoach Norbert Mahler) findet man im Verein einen Ex-Schweinfurter. Auch Torwart Michael Hollenbach stammt aus dem Schnüdel-Kader. David Schmieg und Bastian Götzfried liefen je eine Saison lang für Großbardorf auf. Wissenswert noch über Kleirinderfeld: Mit rund 2100 Einwohnern ist es doppelt so groß wie Großbardorf und auch größer als Großrinderfeld. Die Bürgermeisterin hört auf den schönen Namen (Eva) Linsenbreder. Die mitreisenden FC-Fans werden sich gewiss einiges einfallen lassen für würdevolle Verunglimpfungen…

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Zurück zu Stephan Essig (auf dem Foto wütend in Richtung Kabine stapfend): Der informierte am Freitagabend bereits Rüdiger Mauder über seine Pläne, verabschiedete sich dann am Samstag vom Teil sehr überraschten Team, schaltete die Mailbox seines Handys an und machte sich am Montag auf dem Weg nach London. Karten für einige Wettbewerbe der Olympischen Spiele hat der werdende Vater ergattert. Vorher ließ er sich noch von ausgewählen Medien interviewen und teilte mit, dass nach dem 2:4 gegen Bayreuth im VIP-Zelt „zum wiederholten Male gegen mich geschossen wurde“. Der 27-Jährige sieht seine teils durchwachsenen Leistungen zwar durchaus kritisch, fühlte sich aber nicht schuldig an der einen oder anderen Niederlage. Ein „Essig hau ab!“ von der Tribüne nach einem 5:3 gegen Erlangen brachte ihn fast schon mal zum Ausrasten. Nun ergriff er die Initiative und erntete von Gerd Klaus auch Zustimmung. „Er trägt das in sein Privatleben und in den Beruf hinein. Wir hatten ja schon mal ein Beispiel mit einem Torhüter…“, denkt der FC-Coach an Robert Enke und sagt: „Mir ist ein gesunder Stephan Essig bei der Sparkasse lieber als ein kranker Stephan Essig beim FC 05. Es gibt etwas Größeres als den Fußball und es sollte immer der Mensch im Vordergrund stehen und nicht der Verein. Wir müssen seine Entscheidung akzeptieren, auch wenn sie für uns ärgerlich ist!“ Erst recht deshalb, weil Stephan Essig als Nummer eins galt und deshalb sein Stellvertreter der Rückrunde nach Bamberg abwanderte. Einen Oliver Scheufens im Tor könnten die Schnüdel nun gut gebrauchen.

Fußball-Bayernliga Nord: TSV Kleinrinderfeld – FC Schweinfurt 05 (Mittwoch, 18.30 Uhr)

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