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Zum Fußball-Auftakt gleich das große Derby zwischen Würzburg und Schweinfurt: Zwei schnelle Wiedersehen für Wojtek Droszcz und Tobias Rosenberger

Depro Ronan Keating

WÜRZBURG / SCHWEINFURT – Zum Start der neuen Fußball-Bayernliga Nord ist so ein Derby natürlich gleich mal ideal. Der Würzburger FV empfängt den FC Schweinfurt 05, wobei zwei unterfränkische Teams nach jeweils viel zu kurzer Sommerpause und Vorbereitung aufeinandertreffen, die in der letzten Runde erst die Qualifikation zur Regionalliga verpassten – der WFV übrigens trotz drei Siegen in den insgesamt vier Spielen. Fraglos zählen beide Dauerrivalen der letzten Jahre zu den Kandidaten für vordere Plätze, die sie freilich auch jeweils anpeilen. Die Schnüdel verkauften sich die letzten Jahre meistens ordentlich gegen den Nachbarn, lagen in der Tabelle aber trotzdem immer hinter den Würzburgern.

Es gibt Wechsel, die muss man nicht unbedingt auf den ersten Blick nachvollziehen. Zwei davon betreffen das Derby und jeweils einen Spieler, der nach genau drei Jahren wieder zu seinem Ex-Verein zurückkehrte. Tobias Rosenberger (23) läuft nun wieder für den FC 05 auf, den er 2009 verließ. Und Wojtek Droszcz (24) will künftig erneut Tore schießen für den WFV. 2008 ging er von der Mainaustraße zunächst zum Lokalrivalen Kickers, ließ dann drei Jahre beim FC 05 folgen. Beide möchten am Samstag gleich mal gegen den bisherigen Verein einnetzen.

Droszcz gelangen in seiner letzten Saison in Michael Hochreins Team drei Tore. Vier waren es dann für die Kickers, sieben für den FC 05 im Aufstiegsjahr zur Bayernliga. In erster Linie durch Verletzungspech folgten schließlich nur noch 21 weitere Spiele in zwei Jahren mit drei Treffern. Beim 5.0 des WFV in Abtswind und beim 6:0 in Lengfeld schoss er bei souveränen Pokalsiegen jüngst je ein Tor an der Seite von unter anderem Pascal Bloemer, einem weiteren Neuen. „Wojtek hat unser Angebot nicht angenommen“, sagt FC-Sportdirektor Rüdiger Mauder. „Er ist uns zu verletzungsanfällig“, drückte es Vorstand Markus Wolf so aus, als ob die Schnüdel Droszcz nicht mehr haben wollten. Dessen Vater Zenon übrigens spielt als einstiger Profi noch immer Tischtennis im Landkreis Schweinfurt, verhalf dem TSV Waigolshausen unlängst erst zum Aufstieg in die Landesliga.

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Der aus Ruppertshütten im Landkreis Main-Spessart stammende Rosenberger verabschiedete sich nach dem Abstieg der Schnüdel in die Landesliga, startete beim Würzburger FV zunächst groß durch, ehe ihn ein Kreuzbandriss nach grandiosen 17 Treffern zurückwarf. Rund ein Jahr lang war er außer Gefecht, traf letzte Saison in 18 Partien fünf Mal, schoss die zwei bedeutungslosen Tore beim finalen Sieg gegen Heimstetten. Nach einer eher unglücklichen Partie in Gerolzhofen fehlte Rosenberger leicht angeschlagen letzten Samstag beim Pokalaus der Grün-Weißen in Augsfeld. „Ich war unzufrieden mit der Situation, ständig zu Unrecht auf der Bank zu sitzen“, sagt Rosenberger über den Grund für seinen Rückwechsel. Gegen Pascal Kamolz oder Tobias Riedner hatte er meist das Nachsehen. Nun kam mit Bloemer ja noch ein weiterer echter Torjäger. Also machte es Sinn, wieder an den FC 05 zu denken. „Hier hat sich in den letzten Jahren vieles zum Positiven entwickelt hat und ich sehe dort eine größere sportliche Perspektive“, sagt Rosenberger, der „ehrlich gesagt erleichtert“ ist, dass das Kapitel WFV für ihn beendet ist. „Jetzt habe ich wieder Spaß am Fußball, der mir im letzten Jahr in Würzburg immer mehr genommen wurde.“

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Klar belastete ihn im zweiten Jahr der Kreuzbandriss aus der ersten Saison. „In der letzten Runde hat er mich aber gar nicht gehindert. Ich habe mich sehr fit gefühlt, nur konnte ich dies leider aufgrund zu kurzer Einsatzzeiten zu wenig zeigen“, so der Student für Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Schweinfurt. Als kribbelt es schon vor dem Samstag? „Es ist ein schönes Gefühl, die Spieler wieder zu sehen, da ich mit vielen sehr gut befreundet bin. Auch auf einige der Zuschauer und Fans freue ich mich. Natürlich ist trotzdem das Ziel ,den Saisonauftakt erfolgreich zu gestalten und zu gewinnen. Wenn ich dazu mit dem ein oder anderen Tor beitragen kann, wäre dass umso schöner und besonderer“, lacht Tobias Rosenberger. Auf das Wiedersehen mit WFV-Trainer Michael Hochrein scheint sich der 23-Jährige nicht zu sehr zu freuen…

Die bestellten Dauerkarten für die kommende Fußball-Bayernliga-Saison des 1. FC Schweinfurt 05 können ab Donnerstag in der Geschäftsstelle am Willy-Sachs-Stadion abgeholt werden. Wer noch keine Dauerkarte bestellt hat, kann dies telefonisch unter 09721 / 4754100 nachholen. Die Preise bleiben gegenüber der Vorsaison unverändert: Die Stehplatz-Dauerkarte kostet 119 Euro (ermäßigt 99), die Tribünen-Dauerkarte 169 Euro (ermäßigt 149). Die Vip-Dauerkarte kostet 599 Euro. Das erste Heimspiel tragen die Schweinfurter bereits am Dienstag, 24. Juli, um 20 Uhr gegen den FSV Erlangen-Bruck aus. Die Geschäftsstelle ist montags von 9 bis 16 Uhr, dienstags von 13 bis 16 Uhr, donnerstags von 13 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

Fußball-Bayernliga Nord: Würzburger FV – 1. FC Schweinfurt 05 (Samstag, 17 Uhr)

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