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Spielerischer Scharfsinn beim königlichen Spiel: 63. Unterfränkische Schach-Einzelmeisterschaft noch bis Samstag im Pfarrzentrum St. Kilian

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Schweinfurt – Die 3. Bürgermeisterin Kathi Petersen eröffnet die 63. Unterfränkischen Einzelmeisterschaften, welche im Pfarrzentrum St. Kilian ausgetragen werden. Noch bis Samstag messen sich 91 Schachfreunde im Wett­kampf über neun Runden. „Nach 49 Jahren wurde es wieder Zeit!“, sagte der Vorsitzende des Schachklubs Schweinfurt 2000, Norbert Lukas, bei der Begrüßung zur. Solange liegt die letzte Austragung in der Kugellagerstadt zurück.

Kathi Petersen verwies in ihrem Grußwort, dass die Stadt Schweinfurt sich freut, einen Wettbewerb, wo Logik und Phantasie gefragt sind, zu unterstützen. Gerne verwies sie auf das Motto des ausrichtenden Vereins: „Wer Logik liebt und Phantasie und Freude hat am Denken, der mag zu einer Schachpartie die Schritte zu uns lenken.“ Harald Bittner, Vorsitzender des Unterfränkischen Schachverbandes, dankte schon jetzt dem organisationserfahrenen Schweinfurter Team für die Ausrichtung im würdigen Rahmen.

Gespielt wird in insgesamt drei Kategorien. Neben dem Hauptturnier in zwei Gruppen finden noch Partien in der Meisterklasse I und der Meisterklasse II statt, für diese war jedoch eine Vorqualifikation notwendig. „91 Teilnehmer sind nicht ganz die erhofften 100, aber deutlich mehr als der Durchschnitt im 21. Jahrhundert“, zeigte sich Norbert Lukas zufrieden. Die Wahl der Räumlichkeit für diesen Schachwettbewerb fiel auf das Pfarrzentrum St. Kilian. Dieses biete ideale Rahmenbedingungen, sagte Lukas in seiner Ansprache zu Beginn: Zentrumsnah und doch gute Parkplätze, dazu geräumig.

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Besonders zu erwähnen sei auch noch, dass auf der Meisterschaft alle Altersklassen vertreten sind, von einem zehnjährigen Jungen bis hin zu einem 77-jährigen Rentner, hieß es von der Turnierleitung. Hauptschiedsrichter des Wettbewerbs ist der frisch gewählte neue Spielleiter des USV, Michael Pfarr (Mömbris).

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Nach den Grußworten erklärte Pfarr die Meisterschaft für eröffnet. Die Partien begannen. Es wurde von der einen auf die andere Sekunde gespenstisch ruhig im Spielsaal. Doch es lag eine gewisse, zunächst vielleicht unscheinbare Spannung in der Luft. Aber mit der Zeit, wenn man so von Tisch zu Tisch geht und den Teilnehmern zusieht, wie sie fast schon hektisch die Züge notieren und auf die nebenstehenden Uhren drücken, dann zieht einen die Schachatmosphäre in ihren Bann.

Wer das gerne auch einmal erleben möchte, hat noch bis kommenden Samstag die Gelegenheit dazu und ist, wie Norbert Lukas sagte, auch sehr herzlich dazu eingeladen, sich vom Schachsport begeistern zu lassen. Vor Ort gibt es kleine Schachausstellung aber auch die Gelegenheit selbst am Brett aktiv zu werden. Auch eine 36seitige Festzeitschrift liegt vor Ort zur Mitnahme aus. Siegerehrung ist am Samstag ab 15 Uhr. Diese wird vom Schirmherr, Oberbürgermeister Sebastian Remelé persönlich vorgenommen.

Auf dem Foto bei der Eröffnung – sitzend: FIDE-Meister Dr. Gabriel Seuffert (Würzburg) mit den schwarzen Steinen gegen Fabian Englert (Klingenberg); stehend: Norbert Lukas (1. Vorsitzender Schachklub Schweinfurt), Kathi Petersen (3. Bürgermeisterin), Michael Pfarr (Spielleiter Unterfränkischer Schachverband), Dr. Harald Bittner (1. Vorsitzender Unterfränkischer Schachverband).
Fotos: Cornelia Lukas

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